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Achtsamkeit: beobachten, ohne zu bewerten, und zwar geübt statt erklärt

Was Achtsamkeit ist, was sie nicht ist und wie sich nicht wertendes Beobachten üben lässt: mit Trance im Hypnose-Coaching bei Chaker Cheniti in Hamburg.

Achtsamkeit ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit: aufmerksam und bewusst jede innere und äußere Wahrnehmung im Moment zu registrieren, ohne sie sofort einzuordnen. Sie ist damit keine Technik, die man einmal lernt, sondern eine Haltung, die man einnimmt. Und sie ist beides: eine Eigenschaft, die bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt ist, und eine Fähigkeit, die sich üben lässt. Eine schnelle Lösung ist sie nicht.

Wenn Sie diese Seite lesen, kennen Sie den Begriff wahrscheinlich schon. Aus einer App, einem Buch, einem Kurs. Und Sie kennen vermutlich auch die Erfahrung, dass die Haltung in der angeleiteten Übung verfügbar ist und im entscheidenden Moment des Tages nicht. Genau an dieser Lücke arbeitet Chaker Cheniti im Hypnoseinstitut An der Alster 6 in Hamburg: Er nutzt achtsames Beobachten im Wachzustand und die Trance im Hypnose-Coaching als zwei unterschiedliche Zugänge zur gleichen Haltung.

Was Achtsamkeit genau meint

Im Kern geht es darum, mit den eigenen Empfindungen und Gedanken im Hier und Jetzt zu sein. Dadurch erleben Sie auch etwas, das sonst leicht übersehen wird: dass sich Wahrnehmungen ständig verändern. Ein Gefühl, das sich massiv anfühlt, hat einen Verlauf.

Als Kernmerkmal gilt eine akzeptierende, nicht wertende Haltung. In der Praxis wird sie über wiederkehnende Bausteine eingeübt:

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  • Gegenwart herstellen: die Aufmerksamkeit dorthin bringen, wo Sie gerade sind.
  • Bewusstes Stoppen: eine laufende Reaktion kurz unterbrechen, bevor sie weiterläuft.
  • Der innere Beobachter: wahrnehmen, was geschieht, ohne damit zu verschmelzen.
  • Annehmen von Schwierigkeiten: das Unangenehme als vorhanden anerkennen.
  • Körperübungen: die Wahrnehmung über den Körper verankern.

Nicht wertend zu beobachten heißt dabei nicht, dass keine Bewertungen mehr auftauchen. Bewertungen entstehen automatisch. Achtsamkeit beginnt schon damit, auch sie zu registrieren: “Da ist gerade der Gedanke, dass ich das falsch mache.”

Entscheidend ist der Mechanismus dahinter. Achtsamkeit verändert Ihre Beziehung zur Erfahrung, nicht die Erfahrung selbst. Ein unangenehmer Gedanke bleibt unangenehm. Was sich ändern kann, ist, ob Sie ihm sofort folgen müssen. Forschungsarbeiten beschreiben das als Erhöhung des Bewusstseins für emotionale Erfahrungen, nicht als deren Unterdrückung (Guendelman et al., 2017). Achtsamkeitspraktiken können außerdem helfen, Stress abzubauen und die körperliche Stressreaktion zu verringern. Das ist ein möglicher Effekt, kein Zweck und kein Versprechen.

Was Achtsamkeit nicht ist

Viele Fehlversuche gehen auf Erwartungen zurück, die das Üben von Anfang an unmöglich machen. Achtsamkeit bedeutet nicht:

  • den Geist zu leeren
  • Gedanken mit Willenskraft abzuschalten
  • Gefühle zu unterdrücken
  • sich immer ruhig und glücklich zu fühlen
  • jede Situation gutzuheißen
  • auf Entscheidungen und Handeln zu verzichten

Akzeptanz meint zunächst nur die Bereitschaft, anzuerkennen, dass eine Erfahrung gerade vorhanden ist. Sie müssen mit einer Situation nicht einverstanden sein. Erst wenn Sie genau wahrnehmen, was geschieht, können Sie bewusst entscheiden, wie Sie damit umgehen.

Von Entspannungsverfahren, die im selben Umfeld genannt werden, etwa der progressiven Muskelrelaxation, unterscheidet sich Achtsamkeit in der Zielrichtung: Entspannung will einen Zustand herstellen, Achtsamkeit will wahrnehmen, was ist, auch wenn das gerade Anspannung ist.

Warum das Üben im Alltag oft nicht trägt

Das Wissen, was zu tun wäre, ist meist vorhanden. Es verändert automatische Reaktionen aber nicht zuverlässig. Typische Muster:

  • Sie üben nur in ruhigen Situationen und nicht dort, wo die Reaktion auftritt.
  • Sie bewerten jede Ablenkung als Fehler und erzeugen so neue Anspannung.
  • Sie erwarten, sich nach der Übung sofort besser zu fühlen.
  • Sie bemerken den entscheidenden Moment erst, wenn die Reaktion schon gelaufen ist.
  • Sie machen aus “nicht bewerten” eine neue Forderung: “Ich darf mich jetzt nicht ärgern.”

Der letzte Punkt ist der häufigste. Er dreht die Haltung um: Statt offen zu beobachten, versuchen Sie weiter, die aktuelle Erfahrung zu verändern, nur mit einem freundlicheren Vokabular. Deshalb reicht Erklärung hier selten. Was fehlt, ist die Erfahrung, wie es sich anfühlt, eine Bewertung im Moment ihres Entstehens zu bemerken.

Achtsames Beobachten und Trance: zwei Zustände, ein Prinzip

Achtsamkeit und Hypnose sind nicht dasselbe, und beides zu vermischen hilft niemandem. Gemeinsam haben sie, dass Aufmerksamkeit bewusst geführt wird. Unterschiedlich ist, wie weit sie geöffnet oder gebündelt wird.

Achtsames Beobachten im WachzustandTrance im Hypnose-Coaching
Aufmerksamkeit bleibt breit und offen für alles, was auftauchtAufmerksamkeit wird gebündelt und auf wenige Inhalte geführt
Sie üben selbst, mitten in alltäglichen SituationenSie erleben in einem begleiteten, klar gerahmten Setting
Alltagsreize bleiben vorhanden und ziehen immer wieder abÄußere Reize treten in den Hintergrund
Ziel ist das Bemerken: Abschweifen, Bewerten, ZurückkehrenZiel ist das Vertiefen einer bestimmten inneren Erfahrung
Wirkt über Wiederholung im TagesverlaufWirkt über Intensität und Fokus im Termin

Die Verbindung liegt in der Reihenfolge. Was im Wachzustand schwer zu greifen ist, weil die Aufmerksamkeit ständig zwischen Anforderungen wechselt, kann in Trance deutlicher erfahrbar werden: der Unterschied zwischen einem Gefühl und der Reaktion darauf, der Moment vor der Bewertung, die beobachtende Position selbst. Diese Erfahrung wird anschließend in Alltagssituationen übersetzt.

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Trance ist dabei kein Ausgeliefertsein und keine Show. Sie ist ein Verfahren, mit dem innere Vorgänge fokussiert wahrgenommen werden.

Wie Chaker Cheniti beides im Hypnose-Coaching verbindet

Chaker Cheniti ist Hypnose-Coach und Bestsellerautor und arbeitet in der Hamburger Zentrale des Hypnoseinstituts. Seine Schwerpunkte liegen unter anderem bei ADHS und Konzentration, Ängsten, Schlaf, emotionalen Blockaden, Leistungsfähigkeit und Prüfungsangst. Achtsamkeit ist in diesem Rahmen kein eigener Kurs, sondern eine Haltung, die in die Arbeit am jeweiligen Anliegen eingebaut wird.

Der Ausgangspunkt ist nicht die Definition, sondern Ihre bisherige Erfahrung mit dem Üben. Gemeinsam lässt sich herausarbeiten:

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  • an welcher Stelle Ihr Üben bisher abbricht
  • woran Sie eine automatische Bewertung früh erkennen können
  • wie sich Beobachten von Unterdrücken konkret unterscheidet
  • welche Alltagssituationen als Übungsanlass realistisch sind
  • wie die beobachtende Haltung im Wachzustand und in Trance jeweils ausfällt

Die Trance liefert das Material: eine erlebte Version der Haltung, auf die Sie sich später beziehen können. Der Alltag liefert den Test. Ohne diesen zweiten Teil bleibt Achtsamkeit eine Erfahrung im Coachingraum.

Drei Einstiegsübungen, nüchtern beschrieben

Diese Beispiele zeigen, wie beobachtendes Wahrnehmen praktisch aussieht. Sie sind ein Einstieg, kein Übungsprogramm und kein Ersatz für ein individuell abgestimmtes Vorgehen.

Umgebung beobachten, etwa 10 bis 15 Minuten

Nehmen Sie wahr, was tatsächlich zu sehen ist: Formen, Farben, Oberflächen, Licht, Bewegung. Bleiben Sie beschreibend, nicht einteilend. Sobald eine Bewertung auftaucht, registrieren Sie sie und kehren zum Sichtbaren zurück.

Geräuschen lauschen, etwa 10 bis 15 Minuten

Hören Sie auf die Geräusche um sich herum, ohne ihre Ursache sofort bestimmen zu wollen. Achten Sie auf Lautstärke, Entfernung, Dauer, Veränderung. Störende Geräusche werden nicht ausgeblendet, sie sind Teil der Übung.

Mandalas ausmalen, 15 bis 30 Minuten

Eine Tätigkeit mit klarer Begrenzung und gleichmäßigem Rhythmus. Die Aufmerksamkeit bleibt an der Bewegung der Hand und der Fläche, die entsteht, und Sie bemerken, wann sie abwandert.

Ergänzend hilft eine kurze Variante: Wenn ein Gedanke oder Gefühl deutlich wird, benennen Sie es schlicht, etwa “da ist Sorge”. Das redet nichts klein. Es markiert nur, dass Sie gerade etwas wahrnehmen.

Wo Achtsamkeit an ihre Grenzen kommt

Achtsamkeit verändert die Beziehung zur Erfahrung. Sie garantiert nicht, dass belastende Erfahrungen verschwinden, und sie ersetzt keine Behandlung. Sie kann die psychische Gesundheit unterstützen, mehr sagen die Quellen nicht.

Bei manchen Menschen ist die intensive Hinwendung nach innen zeitweise unangenehm. Ein passendes Tempo und eine klare Einordnung gehören deshalb dazu. Auch Hypnose ist ein Verfahren, das ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung ergänzt und nicht ersetzt. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden gehört eine fachliche Abklärung an den Anfang.

Erstgespräch in Hamburg

Wenn Sie Achtsamkeit kennen, sie im entscheidenden Moment aber nicht abrufen können, ist das kein Mangel an Disziplin, sondern meist eine Frage der Erfahrung. Im Erstgespräch ordnen wir Ihr Anliegen ein, sehen uns an, woran Ihr Üben bisher hängt, und klären, ob Hypnose-Coaching dafür ein geeigneter Rahmen ist.

Hypnoseinstitut Hamburg An der Alster 6 20099 Hamburg

Telefon: +49 40 228972620 E-Mail: hamburg@hypnoseinstitut.de

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr. Freitag bis Sonntag geschlossen.

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  • Sehr angenehme und professionelle Erfahrung. Man fühlt sich gut aufgehoben, alles wird verständlich erklärt und die Atmosphäre ist entspannt und vertrauensvoll. Klare Empfehlung!

    1991 Tommy14. Juni 2026

  • Ich bin zu Hypnoseinstitut Hamburg – Chaker Cheniti gekommen, weil mich Stress und innere Unruhe schon lange begleitet haben. Die Sitzungen fanden in einer ruhigen und vertrauensvollen Atmosphäre statt. Schritt für Schritt konnte ich viele belastende Gedanken loslassen. Heute fühle ich mich deutlich entspannter und ausgeglichener. Vielen Dank für die professionelle Unterstützung !Mehr lesen

    Tetiana3. Juni 2026

  • Nach einer umfassenden Erstberatung entschied ich mich für eine Hypnosesitzung und weitere Termine sind bislang auch schon gesetzt. Soweit bin ich sehr zufrieden, weil auch insbesondere mit mir als Mensch sehr respektvoll umgegangen worden ist.

    Sandro Goldberg27. Mai 2026

  • Super Hyptnose wie angenehmes Koma ungefähr wirkend

    K harw17. Mai 2026

  • Hat mir sehr geholfen das ich aufhöre mit dem Rauchen, Top 👍

    Beatrix Röhl5. Mai 2026

  • Eine unterschätzte art der Therapie die wirklich sehr wirkungsvoll ist

    Drakon Æternus16. März 2026

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