Akzeptanz bedeutet nicht, dass Sie einen Verlust gutheißen oder Ihre Bedürfnisse für unwichtig erklären müssen. Sie kann darin bestehen, eine Realität anzuerkennen, ohne den eigenen emotionalen Anteil abzuwerten. Das ist etwas anderes als Selbstaufgabe.
Gerade bei länger andauernder Entsagung lohnt sich ein genauer Blick: Schützt der Verzicht etwas, das Ihnen wichtig ist? Entspricht er Ihren Werten? Oder folgt er vor allem der Erwartung, stets vernünftig, angepasst oder verfügbar sein zu müssen?
Eine professionelle Begleitung kann Ihnen helfen, diese Fragen differenzierter zu betrachten. Das Ziel muss nicht zwangsläufig sein, an der Entsagung festzuhalten oder sie zu beenden. Zunächst geht es darum, Ihre Beweggründe, Grenzen und Bedürfnisse klarer zu erkennen. Auf dieser Grundlage lassen sich Entscheidungen bewusster treffen und emotional besser einordnen.