

Fressattacken: Hypnose-Coaching in Hamburg
Erkennen Sie die Auslöserkette Ihrer Fressattacken und erfahren Sie, wie Hypnose-Coaching in Hamburg an der automatisierten Reaktion ansetzt.
Eine Fressattacke ist kein Zustand, sondern ein Ereignis. Sie hat einen Anfang, einen Verlauf und ein Danach. Während der Attacke verlieren Betroffene die Kontrolle über ihr Essverhalten und nehmen große Nahrungsmengen zu sich, ohne das in diesem Moment steuern zu können. Wenn sich das bei Ihnen wiederholt, meist abends, nach einer Belastung oder nach einem Tag, an dem Sie zu knapp gegessen haben, dann liegt der Ansatzpunkt nicht im nächsten Vorsatz. Er liegt in den wenigen Minuten zwischen dem Auslöser und dem ersten Bissen. Genau dort setzt Hypnose-Coaching an.
Im Hypnoseinstitut Hamburg, An der Alster 6, begleitet Sie dabei Chaker Cheniti, Hypnose-Coach und Bestsellerautor, bei dem Gewicht laut seinem Profil zu den Schwerpunkten gehört. Hypnose verstehen wir als Verfahren, das eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung ergänzt und nicht ersetzt.
Die Minuten, in denen alles entschieden scheint
Die meisten Menschen, die wegen wiederkehrender Fressattacken zu uns kommen, beschreiben nicht das Essen selbst als das Rätsel. Sie beschreiben die Zeit davor. Oft sind es nur wenige Minuten. Sie stehen in der Küche, öffnen den Schrank oder den Kühlschrank, und ein Teil von Ihnen weiß in diesem Moment noch genau, dass Sie das heute nicht vorhatten. Trotzdem läuft es weiter, fast wie von selbst.
Manche erleben in diesen Minuten eine innere Enge, die sich nur auflöst, wenn sie nachgeben. Andere beschreiben das Gegenteil: eine seltsame Ruhe, fast eine Entschlossenheit, als wäre die Entscheidung bereits gefallen, bevor sie bewusst getroffen wurde. Wieder andere berichten, dass sie diesen Zeitraum hinterher kaum rekonstruieren können.
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Für die Arbeit an Fressattacken ist dieser Zeitraum der wichtigste. Denn der Impuls entsteht nicht aus dem Nichts. Er hat eine Vorgeschichte, die an diesem Tag begonnen hat, oft schon am Morgen. Und er folgt einer Reihenfolge, die sich bei den meisten Betroffenen in auffallend ähnlicher Form wiederholt.
Die Auslöserkette, die sich wiederholt
Als Ursachen für plötzliche Fressattacken werden unter anderem genannt: zu wenig oder nicht sättigendes Essen, eine zu geringe Trinkmenge beziehungsweise sehr süße Getränke, Schlafmangel und Stress. Das klingt nach einer Liste einzelner Faktoren, die man nacheinander abarbeiten könnte. In der Praxis verhalten sie sich anders. Sie greifen ineinander und bilden eine Kette, an deren Ende die Attacke steht.
| Glied der Kette | Was dabei passiert | Woran Sie es erkennen |
|---|---|---|
| Der zu knappe Tag | Mahlzeiten fallen aus, sind zu klein oder sättigen nicht | Sie haben bis zum Nachmittag kaum etwas gegessen und empfinden das zunächst als Erfolg |
| Die körperliche Vorbelastung | Zu wenig Schlaf, zu wenig getrunken, hohe Anspannung über Stunden | Sie fühlen sich dünnhäutig und gereizt, ohne genau benennen zu können, warum |
| Der Kipppunkt am Abend | Die äußeren Anforderungen fallen weg, Sie sind allein und unbeobachtet | Die Attacken passieren fast nie mittags im Büro oder in Gesellschaft |
| Der Impuls | Ein Gedanke an bestimmte Lebensmittel, ein Griff, ein geöffneter Schrank | Sie handeln schneller, als Sie darüber nachdenken |
| Die Attacke | Große Mengen in hohem Tempo, ohne Kontrollgefühl | Hinterher können Sie kaum rekonstruieren, was und wie viel es war |
Parallel dazu läuft häufig eine zweite Spur, die mit körperlichem Hunger wenig zu tun hat. Als typische Anzeichen für emotionales Essen gelten: häufig essen, ohne Hunger zu haben, weiteressen trotz Sättigung und Essen als Belohnung. Wenn Sie diese drei Punkte bei sich wiedererkennen, dann ist Ihre Kette nicht nur körperlich begründet. Der Auslöser ist dann kein leerer Magen, sondern ein innerer Zustand, für den Essen über die Zeit zur gelernten Antwort geworden ist.
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Eine Einordnung vorab: Fressattacken treten häufig im Zusammenhang mit Essstörungen auf, sind aber nicht in jedem Fall eine Essstörung. Die Binge-Eating-Störung gilt laut AOK als die häufigste Essstörung in Deutschland. Ihre Diagnose gehört jedoch in ärztliche beziehungsweise psychotherapeutische Hände, nicht auf diese Seite und nicht in ein Coaching.
Der Kontrollverlust während des Essens
Mit dem ersten Bissen verändert sich der Zustand noch einmal. Das Essen läuft schnell, mechanisch und oft ohne dass der Geschmack überhaupt wahrgenommen wird. Von außen sieht der Ablauf wie eine Reihe bewusster Handlungen aus: Lebensmittel holen, Verpackungen öffnen, essen, erneut zugreifen. Innerlich wird er anders erlebt. Gedanken wie “Ich wollte das heute nicht” oder “Ich sollte jetzt aufhören” sind vielleicht noch vorhanden, sie verändern den Ablauf in diesem Moment aber nicht.
Betroffene beschreiben genau dieses Gefühl, ihr Essverhalten nicht kontrollieren zu können, und die Essanfälle sind kein Ausdruck von Willensschwäche. Zwischen Impuls und Handlung bleibt in diesen Minuten kaum Zeit für eine Entscheidung. Das ist der Grund, warum eine Attacke sich hinterher so schwer rekonstruieren lässt: Es gab wenig zu entscheiden, es lief etwas ab.
Warum ein Vorsatz in genau diesen Minuten nicht greift
Wahrscheinlich haben Sie es bereits versucht: der Entschluss am Sonntagabend, die feste Regel ab heute, das Versprechen an sich selbst. Und es hält. Oft über Tage, manchmal über Wochen. Bis wieder ein Abend kommt wie der beschriebene, und der Vorsatz genau in dem Moment nicht da ist, in dem Sie ihn bräuchten.
Dafür gibt es eine nachvollziehbare Erklärung. Ein Vorsatz wird in einem bestimmten Zustand gefasst: ruhig, überlegt, satt, am Tisch sitzend, mit Überblick über den Tag. Die Attacke beginnt in einem völlig anderen Zustand: angespannt, müde, unterversorgt, allein. Was im einen Zustand entschieden wurde, steht im anderen schlicht nicht zur Verfügung.
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Dieser Befund ist nicht als Beruhigung gemeint, sondern als Arbeitsanweisung. Wenn der Vorsatz das Problem nicht löst, dann ist mehr Vorsatz auch nicht die Lösung. Was in diesen Minuten abläuft, ist eine automatisierte Reaktion: Auslöser, dann Essen, ohne dass dazwischen eine bewusste Entscheidung stattfindet. Automatismen lassen sich nicht durch Argumente abschalten, auch nicht durch die eigenen. Man erreicht sie nur dort, wo sie entstanden sind, und das ist nicht die Ebene der bewussten Abwägung.
Was nach der Attacke bleibt
Über das Danach wird selten gesprochen, obwohl es zum Ereignis dazugehört. Die körperliche Schwere. Die Scham. Das Aufräumen der Verpackungen, möglichst bevor es jemand sieht. Und dann, fast immer, der feste Entschluss: Morgen esse ich deutlich weniger, um das auszugleichen.
Genau dieser letzte Punkt ist der kritische. Denn der Entschluss, am nächsten Tag weniger zu essen, baut das erste Glied der Kette wieder auf: den zu knappen Tag. Das Danach einer Attacke wird damit häufig zum Davor der nächsten. Wer nur die Attacke selbst betrachtet, sieht ein Kontrollproblem. Wer das Danach mit einbezieht, sieht einen Kreislauf, der sich selbst mit Nachschub versorgt und sich deshalb so stabil hält.
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Das erklärt auch, warum viele Betroffene sich über Jahre im gleichen Muster wiederfinden, obwohl sie es längst durchschauen. Einsicht allein unterbricht die Kette nicht, solange die einzelnen Glieder unverändert bleiben. Hilfreicher als eine Bewertung sind an dieser Stelle sachliche Beobachtungen: Um welche Uhrzeit begann der Impuls? Was hatten Sie bis dahin gegessen und getrunken? Welche Handlung war der erkennbare Startpunkt? Ab wann fühlte sich das Essen nicht mehr steuerbar an?
Wie Hypnose-Coaching an der automatisierten Reaktion ansetzt
Der Ansatzpunkt im Coaching ist nicht Ihr Essverhalten im Detail und nicht Ihr Gewicht. Es ist die Strecke zwischen Auslöser und erstem Bissen, die derzeit keine Strecke ist, sondern ein Durchlauf ohne Zwischenstopp.
Konkret arbeiten wir an drei Stellen:
- Den Auslöser benennbar machen. Solange die Attacke als etwas erlebt wird, das einfach über Sie kommt, gibt es keinen Punkt, an dem man ansetzen könnte. Im Gespräch rekonstruieren wir Ihre letzten konkreten Attacken: Wochentag, Uhrzeit, Situation, was dem Ereignis vorausging. Aus “eigentlich immer abends” wird so ein beschreibbarer, wiederkehrender Ablauf.
- Die automatisierte Reaktion unterbrechbar machen. In der Hypnose arbeiten wir mit dem Zustand, in dem die Reaktion tatsächlich abläuft, nicht mit dem ruhigen Zustand, in dem Sie jetzt darüber nachdenken. Ziel ist, dass an der Stelle, an der bisher nichts zwischen Impuls und Griff lag, etwas anderes verfügbar wird als der automatische Ablauf. Eine garantierte Unterbrechung jeder Attacke ist damit nicht gemeint, sondern ein Handlungsspielraum, bevor der bekannte Ablauf vollständig in Gang kommt.
- Das Danach entschärfen. Damit eine einzelne Attacke nicht mehr automatisch den nächsten zu knappen Tag nach sich zieht und die Kette von vorn beginnt.
Was Hypnose-Coaching dabei nicht leistet: Es ist keine Behandlung einer diagnostizierten Essstörung, kein Ernährungsprogramm und kein Ersatz für ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe. Wenn sich im Erstgespräch zeigt, dass Ihr Anliegen dort hingehört, sagen wir Ihnen das offen.
Ablauf in der Praxis An der Alster
Der Weg zu einem Termin ist bewusst kurz gehalten:
- Erstkontakt. Sie rufen an oder schreiben eine E-Mail und beschreiben in zwei oder drei Sätzen, worum es geht. Eine Diagnose oder einen Befund brauchen Sie dafür nicht.
- Vorgespräch. Wir klären gemeinsam, was Sie genau erleben, wie häufig die Attacken auftreten, seit wann, und ob Hypnose-Coaching für Ihr Anliegen das passende Format ist.
- Sitzungen. Gearbeitet wird an der konkreten Auslöserkette, die Sie beschrieben haben, nicht an einem Standardthema. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, besprechen wir im Vorgespräch. Es gibt keine pauschale Festlegung im Voraus.
- Zwischen den Terminen. Sie beobachten die Attacken, die noch auftreten, und bringen diese Beobachtungen mit. Sie sind das Arbeitsmaterial für die nächste Sitzung.
Die Sitzungen finden An der Alster 6 in 20099 Hamburg statt, wenige Minuten von der Innenstadt und vom Hauptbahnhof entfernt. Wenn Sie nicht nach Hamburg kommen können, sind Online-Sitzungen ein Angebot des Instituts.
Häufige Fragen zu Fressattacken
Warum treten meine Fressattacken fast immer abends auf? Weil am Abend mehrere Glieder der Kette zusammentreffen: ein Tag mit zu wenig oder nicht sättigendem Essen, Müdigkeit, angestaute Anspannung und das Wegfallen äußerer Anforderungen. Der Abend ist nicht die Ursache. Er ist der Zeitpunkt, an dem die Kette fällig wird und keine äußere Struktur mehr gegenläuft.
Sind Fressattacken psychisch bedingt? Zum Teil. Es gibt eine körperliche Spur, etwa zu knappes Essen, zu wenig Flüssigkeit, sehr süße Getränke und Schlafmangel, und eine emotionale: essen ohne Hunger, weiteressen trotz Sättigung, Essen als Belohnung. Bei den meisten Betroffenen sind beide Spuren beteiligt. Was keine zutreffende Erklärung ist: mangelnder Wille. Die Essanfälle sind kein Ausdruck von Willensschwäche.
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Habe ich eine Essstörung, wenn ich Fressattacken habe? Nicht automatisch. Fressattacken treten häufig im Zusammenhang mit Essstörungen auf, sind aber nicht in jedem Fall eine. Diese Einordnung kann nur ärztlich oder psychotherapeutisch getroffen werden. Im Vorgespräch klären wir, ob Coaching für Ihre Situation passt oder ob ein anderer Weg der richtige ist.
Warum kann ich während einer Attacke nicht einfach aufhören? Der erlebte Kontrollverlust gehört zu den kennzeichnenden Merkmalen einer Fressattacke. Der Ablauf ist so schnell und so eingeübt, dass ein vorher gefasster Vorsatz in diesem Moment nicht verfügbar ist. Das ist nicht mit fehlendem Willen gleichzusetzen.
Was kann ich tun, bevor ich einen Termin habe? Notieren Sie nach der nächsten Attacke drei Dinge: die Uhrzeit, was Sie an diesem Tag zuvor gegessen und getrunken haben, und was in der Stunde davor passiert ist. Diese Notizen sind der schnellste Einstieg ins Vorgespräch und machen die Kette hinter der Attacke meist schon nach wenigen Einträgen sichtbar. Ein ausführliches Tagebuch oder eine eigene Diagnose brauchen Sie dafür nicht.
Termin in Hamburg vereinbaren
Hypnoseinstitut Hamburg An der Alster 6, 20099 Hamburg Telefon: +49 40 228972620 E-Mail: hamburg@hypnoseinstitut.de
Erreichbar von Montag bis Donnerstag, jeweils von 8 bis 17 Uhr. Von Freitag bis Sonntag ist die Praxis geschlossen.
Schreiben oder sagen Sie uns kurz, wie häufig die Attacken auftreten und in welchen Situationen sie typischerweise passieren. Im Vorgespräch klären wir dann, ob Hypnose-Coaching für Ihre Situation der passende Weg ist.
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Das sagen unsere Klienten
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Sehr angenehme und professionelle Erfahrung. Man fühlt sich gut aufgehoben, alles wird verständlich erklärt und die Atmosphäre ist entspannt und vertrauensvoll. Klare Empfehlung!
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Ich bin zu Hypnoseinstitut Hamburg – Chaker Cheniti gekommen, weil mich Stress und innere Unruhe schon lange begleitet haben. Die Sitzungen fanden in einer ruhigen und vertrauensvollen Atmosphäre statt. Schritt für Schritt konnte ich viele belastende Gedanken loslassen. Heute fühle ich mich deutlich entspannter und ausgeglichener. Vielen Dank für die professionelle Unterstützung !Mehr lesen
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Nach einer umfassenden Erstberatung entschied ich mich für eine Hypnosesitzung und weitere Termine sind bislang auch schon gesetzt. Soweit bin ich sehr zufrieden, weil auch insbesondere mit mir als Mensch sehr respektvoll umgegangen worden ist.
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Super Hyptnose wie angenehmes Koma ungefähr wirkend
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Hat mir sehr geholfen das ich aufhöre mit dem Rauchen, Top 👍
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Eine unterschätzte art der Therapie die wirklich sehr wirkungsvoll ist
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