Mobbing ist kein einmaliger Konflikt, sondern ein Muster. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt Mobbing am Arbeitsplatz als systematisches und über einen längeren Zeitraum erfolgendes Schikanieren, Drangsalieren, Benachteiligen und Ausgrenzen. Ergänzend beschreibt die Max-Planck-Gesellschaft Mobbing als wiederholte und anhaltende negative Handlungen gegen eine oder mehrere Personen, durch die eine feindselige Arbeitsatmosphäre entstehen kann.
Es ist wichtig, zwischen einer schwierigen Zusammenarbeit oder einzelnen Meinungsverschiedenheiten und echtem Mobbing zu unterscheiden. Entscheidend sind die Wiederholung, die Dauer und die Systematik der Handlungen. Oft ist zudem ein Machtungleichgewicht spürbar, wodurch Betroffene das Gefühl haben, sich aus eigener Kraft kaum noch wirksam schützen zu können.
Mobbing kann in verschiedenen Kontexten auftreten, etwa am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Internet. Das Angebot auf dieser Seite richtet sich spezifisch an Erwachsene, die wiederholte Mobbinghandlungen, insbesondere im beruflichen Umfeld, erlebt haben oder aktuell erleben.
Typische Anzeichen und Handlungen
Mobbing kann sehr offen oder hochgradig subtil erfolgen. Zu den typischen Handlungen gehören:
Während ein einzelner Vorfall verletzend ist, spricht man von Mobbing, wenn diese Handlungen systematisch und über einen längeren Zeitraum erfolgen.