Kurzfristig kann es erleichternd sein, Bilder wegzuklicken, bestimmte Orte zu umgehen oder Gespräche über Schlangen abzubrechen. Auf Dauer kann daraus jedoch ein immer engeres Vermeidungsmuster entstehen. Entscheidungen richten sich dann nicht mehr nach den eigenen Wünschen, sondern nach der Möglichkeit, mit einer Schlange oder ihrem Abbild konfrontiert zu werden.
Das zeigt sich zum Beispiel, wenn eine Reise in eine Region ansteht, in der Schlangen vorkommen, wenn Kinder einen Zoobesuch wünschen oder wenn der Beruf Aufenthalte im Freien erfordert. Auch unerwartete Momente können belasten: eine Dokumentation im Fernsehen, ein Beitrag in sozialen Netzwerken, ein Plakat. Der Aufwand, solche Situationen zu umgehen, kann selbst zur Belastung werden.