

Selbstsicher: Bedeutung, Abgrenzung und was tatsächlich dahinter steht
Was selbstsicher bedeutet, wie es sich von selbstbewusst, Selbstvertrauen und Arroganz unterscheidet und wie Hypnose-Coaching in Hamburg daran ansetzt.
Wer das Wort „selbstsicher“ nachschlägt, sucht selten nur eine Worterklärung. Dahinter steht meist eine zweite Frage, die leiser gestellt wird: Bin ich das eigentlich? Und wenn nicht, woran liegt das? Diese Seite beantwortet zuerst die Bedeutungsfrage sauber, grenzt den Begriff von selbstbewusst und Selbstvertrauen ab und benennt sein Gegenteil. Danach geht es um den Kern: Selbstsicherheit als innere Haltung, nicht als sichtbares Verhalten. Zum Schluss lesen Sie, wie Hypnose-Coaching an genau dieser Haltung ansetzt und wie ein Erstkontakt in Hamburg aussieht.
Was bedeutet selbstsicher?
Wörterbücher beschreiben „selbstsicher“ als so überlegen und sicher, dass man eine Situation unter Kontrolle hat. Das ist eine Beschreibung von außen. Sie schaut auf einen Menschen und benennt den Eindruck, den er macht.
Wird das Wort dagegen als Eigenschaft gebraucht, wandert der Blick nach innen. Als Selbstsicherheit wird dann die Fähigkeit beschrieben, das eigene Urteilsvermögen sowie die eigenen Stärken und Schwächen konkret einzuschätzen. Das ist ein wichtiger Unterschied. Es geht nicht darum, sich für besonders gut zu halten. Es geht darum, ein realistisches Bild von sich zu haben und diesem Bild zu trauen.
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Beide Bedeutungen gehören zusammen. Die erste beschreibt, was andere sehen. Die zweite beschreibt, woher es kommt.
Auffällig ist außerdem, dass Wörterbücher neben „selbstsicher“ auch abwertende Assoziationen führen, etwa arrogant oder eingebildet. Das Wort trägt also eine Doppeldeutigkeit in sich. Genau diese Doppeldeutigkeit macht die Abgrenzung im nächsten Abschnitt nötig, denn sie vermischt zwei Dinge, die grundverschieden sind.
Selbstsicher, selbstbewusst, Selbstvertrauen: der Unterschied
Im Alltag werden die drei Begriffe fast austauschbar benutzt. Sie bezeichnen aber unterschiedliche Dinge, und die Unterscheidung lohnt sich, weil sie zeigt, an welcher Stelle es bei Ihnen möglicherweise hakt.
| Begriff | Worauf er zeigt |
|---|---|
| Selbstbewusst | Sich seiner selbst bewusst sein: wissen, wer man ist, was man kann, was man will |
| Selbstvertrauen | Das Zutrauen, eine bestimmte Sache zu schaffen, meist auf einen Bereich bezogen |
| Selbstsicher | Die Sicherheit im Umgang mit sich selbst, auch dann, wenn etwas nicht gelingt |
Anders formuliert: Selbstbewusstsein ist Wissen über die eigene Person. Selbstvertrauen ist eine Prognose über das eigene Können, und Prognosen können danebenliegen. Selbstsicherheit ist das, was übrig bleibt, wenn die Prognose nicht aufgeht.
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Daran lässt sich auch ablesen, warum jemand in einem Bereich großes Selbstvertrauen haben kann und sich trotzdem nicht selbstsicher fühlt. Wer etwa beruflich weiß, was er kann, aber nach jedem Misserfolg an sich als Person zweifelt, dem fehlt nicht das Können. Ihm fehlt die Haltung.
Was selbstsicher nicht ist
Nicht Arroganz. Arroganz braucht ein Gegenüber, das kleiner gemacht wird. Sie wertet ab, um sich selbst zu halten, und reagiert auf Widerspruch gereizt oder beleidigt. Selbstsicherheit braucht diesen Vergleich nicht. Wer sich seiner selbst sicher ist, kann einen Einwand hören und prüfen, ohne sich bedroht zu fühlen. Dass Wörterbücher „arrogant“ in der Nähe von „selbstsicher“ führen, sagt etwas über den Sprachgebrauch aus, nicht über die Sache selbst.
Nicht Lautstärke. Selbstsicheres Auftreten wird treffend beschrieben als ruhig und gelassen bleiben, was auch immer gerade passiert. Ruhig ist das Stichwort. Der Begriff zeigt nach innen, nicht nach außen.
Nicht Fehlerlosigkeit. Wer seine Schwächen konkret einschätzen kann, kennt sie zwangsläufig auch. Selbstsicherheit entsteht nicht dadurch, dass Schwächen verschwinden, sondern dadurch, dass sie kein Alarmsignal mehr sind.
Das Gegenteil von selbstsicher
Die üblichen Gegenbegriffe lauten unsicher, zaghaft, gehemmt, verunsichert. Auch das sind Außenbeschreibungen. Von innen betrachtet lässt sich das Gegenteil präziser fassen: Es ist der Zustand, in dem die eigene Einschätzung ständig von der Zustimmung anderer abhängt. Nicht fehlende Fähigkeit ist das Problem, sondern fehlendes Vertrauen in das eigene Urteil über die Fähigkeit.
Das erklärt eine Beobachtung, die viele kennen: Äußere Erfolge ändern daran erstaunlich wenig. Wer das eigene Urteil nicht als gültig erlebt, verbucht jeden Erfolg als Glück oder Zufall und jeden Fehler als Beweis. Die Bilanz kann noch so gut sein, das innere Konto bleibt leer.
Selbstsicherheit als innere Haltung
Hier liegt der eigentliche Kern des Themas, und hier trennt sich das Wort von der Sache. Selbstsicherheit zeigt sich zwar im Verhalten, aber sie ist kein Verhalten. Man kann sie nicht spielen, jedenfalls nicht dauerhaft. Sie ist eine Haltung zu drei Dingen:
Zu den eigenen Bedürfnissen. Dürfen sie da sein, bevor sie begründet sind? Wer ein Bedürfnis erst für zulässig hält, wenn er es rechtfertigen kann, verhandelt mit sich selbst wie mit einem Gegner. Das kostet laufend Energie.
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Zu den eigenen Meinungen. Darf eine Einschätzung bestehen bleiben, auch wenn jemand anders sie nicht teilt? Nicht starr und uneinsichtig. Aber eben auch nicht so, dass sie beim ersten Widerspruch lautlos verschwindet.
Zu den eigenen Fehlern. Ist ein Fehler ein Ereignis oder ein Urteil über die Person? Das ist vermutlich der klarste Prüfstein von allen. Wer einen Fehler als Ereignis behandeln kann, aus dem man lernt, hat keinen Grund, sich ständig zu verteidigen.
Drei Fragen bringen Sie näher an das eigene Erleben heran als jede Verhaltensbeschreibung:
- Wie klingt Ihr innerer Kommentar, wenn Ihnen etwas misslingt? Sachlich oder abwertend?
- Brauchen Sie die Zustimmung anderer, um eine eigene Einschätzung für gültig zu halten?
- Wie viel Energie kostet es Sie, nach außen sicher zu wirken?
Gerade die letzte Frage ist aufschlussreich. Manche Menschen wirken auf ihr Umfeld ausgesprochen souverän und erleben sich dabei innerlich als angespannt und wachsam. Das Außen stimmt dann, das Innen nicht. Genau deshalb ist Selbstsicherheit kein Trainingsziel für Auftreten, Blickkontakt oder Körpersprache. Sie ist eine Frage des Verhältnisses zu sich selbst, und nur dort lässt sie sich nachhaltig verändern.
Wie Hypnose-Coaching an dieser Haltung ansetzt
Die beschriebenen Reaktionen laufen automatisch ab. Niemand entscheidet sich bewusst dafür, einen Fehler als Urteil über die eigene Person zu lesen oder ein Bedürfnis erst nach erfolgter Rechtfertigung zuzulassen. Es passiert einfach, häufig schneller als jeder Gedanke. Das ist zugleich der Grund, warum gute Vorsätze an dieser Stelle oft nicht weit tragen: Sie setzen dort an, wo bewusst entschieden wird. Das Muster läuft aber woanders.
Hypnose-Coaching arbeitet in einem Zustand entspannter, nach innen gerichteter Aufmerksamkeit. In diesem Zustand sind automatische Bewertungsmuster eher zugänglich als im normalen Wachzustand, in dem sie vor allem nachträglich begründet und verteidigt werden. Ein Coaching kann dann an der Bewertung selbst ansetzen, statt nur an dem Verhalten, das aus ihr folgt. Das Ziel ist nicht ein anderes Auftreten, sondern ein anderes inneres Standardprogramm: ein Fehler, der ein Ereignis bleibt, eine Meinung, die Widerspruch aushält, ein Bedürfnis, das keine Rechtfertigung braucht.
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Zwei Dinge gehören dazu, damit das ehrlich bleibt. Hypnose ist ein Verfahren, kein Wunder. Sie ergänzt eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, sie ersetzt sie nicht. Und: Wie viele Sitzungen ein Anliegen braucht und wie der Prozess verläuft, hängt vom Anliegen ab. Das wird im Vorgespräch konkret besprochen, nicht vorab versprochen.
Erstkontakt in Hamburg
Der Hamburger Standort des Hypnoseinstituts ist die Zentrale; gearbeitet wird an acht Standorten sowie online. Coach vor Ort in Hamburg ist Chaker Cheniti, Hypnose-Coach und Bestsellerautor. Zu seinen Schwerpunkten gehören Ängste, Prüfungsangst, emotionale Blockaden, Konzentration und Leistungsfähigkeit.
Ein Erstkontakt beginnt mit einem Gespräch, nicht mit einer Sitzung. Darin wird zunächst geklärt, worum es konkret geht. „Ich möchte selbstsicherer werden“ ist als Ziel noch zu unscharf, um daran zu arbeiten. Erst wenn deutlich wird, in welchen Situationen das innere Programm anspringt und was es auslöst, wird daraus ein Anliegen, mit dem man arbeiten kann.
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- Adresse: An der Alster 6, 20099 Hamburg
- Telefon: +49 40 228972620
- E-Mail: hamburg@hypnoseinstitut.de
- Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Freitag bis Sonntag geschlossen
Wenn Sie nach dem Lesen dieser Seite den Eindruck haben, dass Ihre eigentliche Frage nicht die Wortbedeutung war, sondern Ihr eigenes Verhältnis zu sich selbst, dann ist genau das ein brauchbarer Ausgangspunkt für ein erstes Gespräch.
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Sehr angenehme und professionelle Erfahrung. Man fühlt sich gut aufgehoben, alles wird verständlich erklärt und die Atmosphäre ist entspannt und vertrauensvoll. Klare Empfehlung!
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Ich bin zu Hypnoseinstitut Hamburg – Chaker Cheniti gekommen, weil mich Stress und innere Unruhe schon lange begleitet haben. Die Sitzungen fanden in einer ruhigen und vertrauensvollen Atmosphäre statt. Schritt für Schritt konnte ich viele belastende Gedanken loslassen. Heute fühle ich mich deutlich entspannter und ausgeglichener. Vielen Dank für die professionelle Unterstützung !Mehr lesen
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Nach einer umfassenden Erstberatung entschied ich mich für eine Hypnosesitzung und weitere Termine sind bislang auch schon gesetzt. Soweit bin ich sehr zufrieden, weil auch insbesondere mit mir als Mensch sehr respektvoll umgegangen worden ist.
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Super Hyptnose wie angenehmes Koma ungefähr wirkend
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Hat mir sehr geholfen das ich aufhöre mit dem Rauchen, Top 👍
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Eine unterschätzte art der Therapie die wirklich sehr wirkungsvoll ist
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