

Selbstakzeptanz: sich annehmen, ohne sich aufzugeben
Sie erfahren, warum Argumente und Lob die harte Selbstbewertung nicht lösen, und wie Hypnose-Coaching in Hamburg an dieser Bewertungsgewohnheit ansetzt.
Selbstakzeptanz bedeutet, die eigene Person mit Fähigkeiten und Grenzen gelten zu lassen, ohne sie fortlaufend zu bewerten. Sie ist keine Note, die Sie sich geben, sondern der Verzicht darauf, ständig eine Note zu vergeben. Genau darin unterscheidet sie sich von dem Versuch, besser über sich zu denken: Nicht das Urteil soll freundlicher ausfallen, der Automatismus des Urteilens soll seine Selbstverständlichkeit verlieren.
Viele Menschen, die mit diesem Anliegen in das Hypnoseinstitut Hamburg kommen, haben kein Informationsdefizit. Sie können ihre Stärken benennen, sie tragen Verantwortung, sie bekommen Rückmeldung von außen. Und trotzdem genügt ein Fehler, ein Vergleich, ein kurzer Blick auf das, was andere zeigen, und das eigene Tun wirkt unzureichend. Nach außen funktioniert alles. Innen läuft ein Kommentar mit, den Sie keinem anderen Erwachsenen zumuten würden.
Was Selbstakzeptanz meint und was nicht
Akzeptieren heißt nicht gutheißen. Sie dürfen eine Eigenschaft unpraktisch finden, ein Verhalten bereuen und eine Entscheidung heute anders treffen wollen. Selbstakzeptanz betrifft eine Ebene darunter: ob aus „das war ein Fehler" automatisch „ich tauge nichts" wird.
| Situation | Bewertende Reaktion | Annehmende Reaktion |
|---|---|---|
| Fehler im Projekt | „Typisch, ich bekomme nichts hin." | „Dieser Schritt ist schiefgegangen. Was korrigiere ich?" |
| Lob im Gespräch | „Die Person kennt mich nicht richtig." | „Das war offenbar hilfreich. Ich nehme es zur Kenntnis." |
| Jemand kann etwas besser | „Ich bin im Vergleich nichts wert." | „Sie kann das besser. Mein Platz hängt nicht daran." |
| Unangenehmes Gefühl | „Ich sollte längst darüber stehen." | „Die Unsicherheit ist gerade da. Sie darf da sein." |
| Pause am Nachmittag | „Faul. Andere arbeiten weiter." | „Ich brauche Erholung, wie jeder Mensch auch." |
Die rechte Spalte ist keine positivere Bewertung. Sie ist eine Beschreibung statt eines Urteils. Das klingt unscheinbar und verändert im Alltag viel, weil Beschreibungen handlungsfähig machen, Urteile dagegen lähmen oder antreiben.
Die Lücke zwischen Wissen und Fühlen
Das eigentliche Problem liegt selten im Kopf, sondern zwischen Wissen und Erleben. Sie wissen, dass niemand fehlerfrei ist. Sie wissen, dass Ihre Maßstäbe streng sind. Sie könnten einer Freundin oder einem Freund in derselben Lage sofort etwas Vernünftiges sagen. Auf sich selbst angewandt bleibt derselbe Satz wirkungslos.
Dafür gibt es einen nachvollziehbaren Grund. Die Selbstbewertung läuft schneller ab als jeder Gegengedanke. Bevor Sie überlegen können, ist die vertraute Reaktion schon da: Anspannung im Bauch, ein innerer Kommentar, der Impuls, sich zu rechtfertigen oder sich zurückzuziehen. Der vernünftige Einwand kommt zweitens und argumentiert gegen etwas, das bereits stattgefunden hat.
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Deshalb führt der Weg über das Argument häufig im Kreis. Der Satz „Ich weiß doch, dass ich nicht so hart mit mir sein sollte" wird selbst zur nächsten Bewertung: Jetzt kritisieren Sie sich zusätzlich dafür, dass Sie sich kritisieren. Die entscheidende Frage lautet darum nicht „Was denke ich über mich", sondern „Wann springt das Urteil an, in welchen Worten, und was passiert unmittelbar davor".
Woran sich fehlende Selbstakzeptanz im Alltag zeigt
Von außen ist davon oft nichts zu sehen. Gerade zuverlässige Menschen verwenden viel Kraft darauf, sich zu kontrollieren. Typische Hinweise sind:
- Ein kleiner Fehler beschäftigt Sie länger als ein Erfolg, der doppelt so groß war.
- Kritik wirkt sofort glaubwürdig, Lob braucht Belege.
- Sie vergleichen Ihren ungefilterten Alltag mit dem sichtbaren Ergebnis anderer.
- Nach Gesprächen gehen Sie durch, ob Sie etwas Falsches gesagt haben.
- Pausen und offene Aufgaben lösen innere Vorwürfe aus.
- Nachsicht erlauben Sie sich erst, wenn Sie eine gute Begründung dafür gefunden haben.
- Eine Schwäche wird nicht als ein Merkmal behandelt, sondern als Aussage über Ihre ganze Person.
- Zusagen fallen Ihnen leichter als die Feststellung, dass Sie gerade nicht können.
Häufig steckt dahinter eine Befürchtung, die ernst genommen werden sollte: Ohne die innere Härte würde ich nachlässig. Kurzfristig stimmt das sogar, Druck erzeugt Bewegung. Nur bleibt dabei das Gefühl bestehen, nie ankommen zu dürfen. Jeder erreichte Maßstab wird durch den nächsten ersetzt, und der Erfolg zählt genau so lange, wie er frisch ist.
Warum Lob von außen die Haltung selten verändert
Anerkennung von anderen trifft auf einen bestehenden Maßstab und wird durch ihn gefiltert. Was nicht zum gewohnten Selbstbild passt, wird abgeschwächt, auf Umstände zurückgeführt oder als Höflichkeit eingeordnet. Angenehm ist das Lob trotzdem, nur hinterlässt es nichts.
Ein Ansatz, der daran etwas ändert, setzt deshalb nicht beim nächsten Beweis für Ihre Qualitäten an. Er arbeitet an der Gewohnheit, mit der Sie sich bewerten: an ihren Auslösern, an ihrem Wortlaut, an ihrer Funktion und daran, wie sich eine andere Reaktion anfühlen würde, wenn sie nicht nur verstanden, sondern erlebt wird.
Hypnose-Coaching für Selbstakzeptanz in Hamburg
Hypnose ist ein Verfahren, kein Wunder und kein Kontrollverlust. Die Aufmerksamkeit wird gebündelt und nach innen gerichtet, auf Vorstellungen, Körperempfindungen und eingeübte Reaktionsmuster. Das schafft einen Rahmen, in dem eine automatische Reaktion nicht nur beschrieben, sondern im Erleben aufgesucht und verändert werden kann.
Bei diesem Anliegen zielt die Arbeit nicht darauf, möglichst positiv über sich zu urteilen. Mögliche Schwerpunkte sind:
- das automatische Selbsturteil früher bemerken, bevor es die Lage bestimmt,
- zwischen einem Verhalten und der Person unterscheiden,
- verstehen, wozu die innere Härte einmal gut war,
- einen sachlichen, respektvollen inneren Ton erproben,
- Unsicherheit und Fehler aushalten, ohne sofort ein Gesamturteil zu fällen,
- annehmende Reaktionen für konkrete Alltagssituationen vorbereiten.
Welche Elemente sinnvoll sind, hängt von Ihrer Situation ab. Manche Menschen geraten vor allem nach Fehlern unter inneren Beschuss, andere bei Vergleichen oder wenn sie eine Erwartung nicht erfüllt haben. Die Begleitung orientiert sich an den Situationen, in denen Ihre Bewertungsgewohnheit tatsächlich anspringt.
So kann die Begleitung ablaufen
1. Anliegen und Situationen klären. Statt bei Etiketten zu bleiben, werden konkrete Szenen betrachtet: Was ist passiert, was haben Sie gedacht, in welchem Ton haben Sie mit sich gesprochen, was haben Sie danach getan oder vermieden. Dazu gehört auch die Frage, was Selbstakzeptanz für Sie ausdrücklich nicht heißen soll.
2. Das Bewertungsmuster erfassen. Nach welchen Regeln beurteilen Sie sich? Werden Einzelfälle verallgemeinert, gilt Anerkennung nur unter Bedingungen, fallen Vergleiche grundsätzlich gegen Sie aus? Das Ziel ist keine Analyse um ihrer selbst willen, sondern ein Ablauf, der genau genug verstanden ist, um bearbeitbar zu werden.
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3. Hypnotisch arbeiten. In der Trance werden typische Auslöser, der bisherige innere Kommentar und eine andere Reaktion aufgesucht, die weder beschönigt noch abwertet. Ihre Grenzen bleiben dabei maßgeblich. Es geht nicht darum, Ihnen eine fremde Sicht einzureden, sondern darum, eine rational längst nachvollziehbare Haltung emotional zugänglicher zu machen.
4. Im Alltag erproben. Zwischen den Terminen beobachten Sie oder üben in kleinem Rahmen. So wird sichtbar, was sich verändert und wo die alte Bewertung weiterhin sofort einsetzt. Diese Erfahrungen fließen in die nächsten Sitzungen ein.
Drei Übungen für den Alltag
Diese Übungen ersetzen keine persönliche Begleitung. Sie machen vor allem sichtbar, was sonst unbemerkt abläuft.
Das Urteil in eine Beobachtung übersetzen. Notieren Sie einen typischen Satz, etwa „Ich bin unfähig". Schreiben Sie darunter nur, was beobachtbar passiert ist: „Ich konnte in dieser Besprechung eine Frage nicht beantworten." Die zweite Fassung muss sich nicht gut anfühlen. Sie trennt ein Ereignis von einem Urteil über Ihre Person.
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Den inneren Ton mitschreiben. Halten Sie einige Tage lang Selbstkommentare möglichst wörtlich fest und ergänzen Sie vier Zeilen: Was war der Auslöser? Welche Forderung steckt in dem Satz? Würde ich so mit einem anderen Erwachsenen sprechen? Wie ließe sich dasselbe sachlich sagen, ohne den Fehler zu leugnen?
Annahme und nächsten Schritt koppeln. Vervollständigen Sie bei einer schwierigen Lage zwei Sätze: „Im Moment erkenne ich an, dass …" und „Als nächsten konkreten Schritt kann ich …". Zum Beispiel: Im Moment erkenne ich an, dass mich das Gespräch verunsichert hat. Als nächsten Schritt kann ich meine offene Frage aufschreiben und morgen klären. So bleiben Annahme und Handlungsfähigkeit nebeneinander bestehen.
Annehmen ist nicht aufgeben
Sich anzunehmen heißt nicht, jedes Verhalten zu billigen, Ziele fallen zu lassen oder Rückmeldungen zu überhören. Der Unterschied liegt in der Ausgangsposition. Ablehnung sagt: Erst wenn ich anders bin, darf ich mir anständig begegnen. Akzeptanz sagt: Ich erkenne an, wo ich gerade stehe, und handle von hier aus.
Zu dieser Haltung gehören auch unangenehme Feststellungen. Sie dürfen bemerken, dass Sie etwas versäumt, jemanden enttäuscht oder eine Entscheidung zu lange aufgeschoben haben. Selbstakzeptanz nimmt Ihnen die Verantwortung nicht ab. Sie trennt die Verantwortung für eine Sache von der pauschalen Verurteilung Ihrer Person, und erfahrungsgemäß wird die Korrektur dadurch eher leichter als schwerer.
Begleitung in Hamburg und online
Das Hypnoseinstitut Hamburg finden Sie An der Alster 6, 20099 Hamburg. Ansprechpartner vor Ort ist Chaker Cheniti, Hypnose-Coach und Bestsellerautor. Zu seinen Schwerpunkten zählen unter anderem emotionale Blockaden, Ängste, Schlaf, Beziehungen und Leistungsfähigkeit. Hamburg ist die Zentrale des Instituts, das an acht Standorten und zusätzlich online arbeitet.
Sie erreichen das Hamburger Team telefonisch unter +49 40 228972620 oder per E-Mail an hamburg@hypnoseinstitut.de. Die Praxis ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet, von Freitag bis Sonntag geschlossen. Termine sind vor Ort oder online möglich.
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Hypnose ergänzt eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, sie ersetzt sie nicht. Wenn die Ablehnung gegen sich selbst mit starken oder anhaltenden psychischen Beschwerden einhergeht, sollte fachlich geklärt werden, welche Unterstützung für Ihre Situation die richtige ist.
Wenn Sie Ihre Fähigkeiten längst kennen und sich die Anerkennung trotzdem verweigern, ist ein erstes Gespräch der naheliegende Schritt. Darin lässt sich klären, wie Ihre Bewertungsgewohnheit konkret aussieht und ob Hypnose-Coaching für Ihr Anliegen passt.
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Sehr angenehme und professionelle Erfahrung. Man fühlt sich gut aufgehoben, alles wird verständlich erklärt und die Atmosphäre ist entspannt und vertrauensvoll. Klare Empfehlung!
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Ich bin zu Hypnoseinstitut Hamburg – Chaker Cheniti gekommen, weil mich Stress und innere Unruhe schon lange begleitet haben. Die Sitzungen fanden in einer ruhigen und vertrauensvollen Atmosphäre statt. Schritt für Schritt konnte ich viele belastende Gedanken loslassen. Heute fühle ich mich deutlich entspannter und ausgeglichener. Vielen Dank für die professionelle Unterstützung !Mehr lesen
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Nach einer umfassenden Erstberatung entschied ich mich für eine Hypnosesitzung und weitere Termine sind bislang auch schon gesetzt. Soweit bin ich sehr zufrieden, weil auch insbesondere mit mir als Mensch sehr respektvoll umgegangen worden ist.
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Super Hyptnose wie angenehmes Koma ungefähr wirkend
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Hat mir sehr geholfen das ich aufhöre mit dem Rauchen, Top 👍
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Eine unterschätzte art der Therapie die wirklich sehr wirkungsvoll ist
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