Trigger‑Situationen
Zunächst wird festgehalten, wann der Konsum tatsächlich stattfindet. In der Regel handelt es sich um wenige, wiederkehrende Konstellationen: die letzte Stunde vor dem Schlafen, das Alleinsein in der Wohnung, der Nachmittagstiefpunkt, der Moment nach einem Konflikt oder das Aufwachen in der Nacht. Solange diese Lagen unbenannt sind, erscheint der Konsum als etwas, das grundlos über Sie kommt. Sind sie benannt, werden sie planbar. In der Hypnose werden die zwei oder drei stärksten Situationen gezielt angesprochen und mit einer alternativen Reaktion verknüpft, damit die neue Antwort nicht erst im Ernstfall erfunden werden muss.

