Eine zweite Unterscheidung betrifft das, was verarbeitet wird. Kohlenhydrat-, Fett-, Protein- und Mineralstoffwechsel sind unterschiedliche Teilbereiche des Stoffwechsels. Wenn im Alltag von „dem Stoffwechsel" im Singular gesprochen wird, sind meist mehrere dieser Bereiche gleichzeitig gemeint. Das erklärt auch, warum pauschale Aussagen über einen „schnellen" oder „langsamen" Stoffwechsel der Sache selten gerecht werden.
Der Grundumsatz als Bezugsgröße
Ein Begriff, der in Gesprächen regelmäßig auftaucht, ist der Grundumsatz. Er beschreibt den Energiebedarf, den der Körper zur Aufrechterhaltung grundlegender Körperfunktionen benötigt, also für Atmung, Herzschlag, Körpertemperatur und Gehirntätigkeit, selbst im Ruhezustand.
Der Grundumsatz ist eine Bezugsgröße, kein Regler, den man nach Belieben hochdrehen könnte. Für die Arbeit im Coaching ist ein anderer Zusammenhang wichtiger: Ernährung und körperliche Aktivität stehen mit Energieumsatz und Stoffwechselrate in Verbindung. Einzelne Lebensmittel sind dabei nicht als alleinige Lösung darzustellen. Was sich über Wochen und Monate summiert, sind die wiederkehrenden Muster: Wie regelmäßig isst jemand? Wie viel Bewegung enthält ein gewöhnlicher Arbeitstag? Wie sieht der Schlaf aus? Wie wird mit Anspannung umgegangen?