Ist Arbeitssucht eine anerkannte Sucht?
In der psychologischen Fachliteratur wird Arbeitssucht als nicht stoffgebundene Sucht eingeordnet, also als Sucht ohne Substanz. Die Ursachen gelten als noch nicht vollständig geklärt.

Woran Sie Arbeitssucht von hohem Arbeitseinsatz unterscheiden, welche Warnsignale zählen und wie Hypnose-Coaching in Hamburg beim Verändern unterstützt.
Arbeitssucht beschreibt kein hohes Arbeitspensum, sondern ein Verhaltensmuster: suchthaftes Arbeiten gilt als gemeinsames Auftreten von exzessivem und zwanghaftem Arbeiten, das sich der eigenen Steuerung zunehmend entzieht. In der psychologischen Fachliteratur wird Arbeitssucht als nicht stoffgebundene Sucht eingeordnet, also als Sucht ohne Substanz. Wenn Sie bemerken, dass Pausen seit Monaten ausfallen, Sie abends nicht abschalten und Ihr Umfeld Sie darauf anspricht, ist das ein Anlass, Ihr Arbeitsverhalten zu prüfen. Im Hypnoseinstitut Hamburg arbeiten wir mit Hypnose-Coaching an genau diesen Mustern: an dem inneren Druck, der das Aufhören erschwert, und an den Situationen, in denen Sie regelmäßig doch weitermachen. Hypnose ist dabei ein unterstützendes Verfahren und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Lange Arbeitszeiten allein reichen nicht aus, um Arbeitssucht zu beschreiben. Wer in einer Projektphase sechzig Stunden arbeitet und danach wieder herunterfährt, arbeitet viel. Entscheidend sind zwei andere Merkmale: das exzessive Ausmaß und der zwanghafte Charakter. Zwanghaft heißt, dass das Arbeiten nicht mehr frei gewählt wird, sondern innerem Druck folgt, und dass Unruhe oder Schuldgefühle entstehen, sobald Sie nicht arbeiten.
| Merkmal | Hoher Arbeitseinsatz | Suchthaftes Arbeiten |
|---|---|---|
| Antrieb | Sache, Ziel, Frist | innerer Druck, Unruhe bei Nichtstun |
| Pausen | werden verschoben, aber genommen | fallen dauerhaft weg |
| Nach Feierabend | Gedanken lassen sich lösen | Gedanken kreisen anhaltend um die Arbeit |
| Erholung | wird als notwendig erlebt | löst Unruhe oder Schuldgefühle aus |
| Dauer | an Phasen gebunden | über Monate und Jahre gleichbleibend |
| Steuerbarkeit | Sie können aufhören, wenn Sie wollen | Aufhören gelingt nicht, auch wenn Sie es wollen |
Diese Gegenüberstellung ist keine Diagnose. Sie hilft Ihnen aber, die eigene Lage einzuschätzen, bevor Sie überlegen, wo Sie Unterstützung suchen.
Als mögliche Warnsignale werden unter anderem das Nichteinhalten von Pausen, dauerhaft freiwillige Überstunden und anhaltende Gedanken an die Arbeit genannt. Im Alltag zeigt sich das typischerweise so:
Ein einzelnes Signal sagt wenig. Auffällig wird das Bild, wenn mehrere dieser Punkte über Monate stabil bleiben und sich auch in ruhigeren Arbeitsphasen nicht verändern. Die hilfreichere Frage ist deshalb nicht, wie viele Stunden Sie arbeiten, sondern ob Sie aufhören können, wenn Sie wollen, und ob echte Erholung gelingt.
Die Ursachen von Arbeitssucht gelten als noch nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden unter anderem Persönlichkeitsmerkmale, die konkrete Arbeitssituation und soziodemografische Merkmale. Für die Praxis bedeutet das zwei Dinge. Erstens: Es gibt keine einzelne Ursache, die man benennen und abstellen könnte. Zweitens: Ein Teil der beteiligten Faktoren liegt in Ihrer Person und Ihren erlernten Reaktionen, ein anderer Teil in Ihren äußeren Bedingungen. Ein Coaching kann am ersten Teil arbeiten. Für den zweiten brauchen Sie Entscheidungen, die im Arbeitsalltag selbst fallen.
Häufig berichten Klientinnen und Klienten von einem Muster, das sich über Jahre eingeschliffen hat: Arbeit war verlässlich die Tätigkeit, die Anerkennung und Sicherheit gebracht hat, während Leerlauf unangenehm wurde. Dazu kommt ein wiederkehrender Ablauf: Eine Pause wäre nötig, der Gedanke an unerledigte Aufgaben erzeugt Anspannung, Weiterarbeiten bringt kurzfristig Erleichterung. Weil dieser Ablauf automatisch läuft, lässt er sich mit guten Vorsätzen schwer verändern.
Dauerhaft exzessives Arbeiten hat Folgen, die zunächst unauffällig beginnen: kürzerer Schlaf, weniger Bewegung, gereizte Reaktionen, nachlassende Konzentration. Später kommen häufig Rückzug aus Beziehungen, Konflikte über Erreichbarkeit und das Gefühl hinzu, trotz vieler Stunden nicht mehr voranzukommen. Wenn körperliche Beschwerden, anhaltende Schlafstörungen oder depressive Symptome dazukommen, gehört das in ärztliche oder psychotherapeutische Hände. Ein Coaching ist dann keine Alternative, sondern allenfalls eine Ergänzung.
Arbeitssucht ist ein Verhaltensmuster, und Verhaltensmuster laufen größtenteils automatisiert ab. Genau hier setzt Hypnose-Coaching an. In Hypnose arbeiten wir mit einem Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, in dem Sie ansprechbar und handlungsfähig bleiben, Ihre Aufmerksamkeit aber nach innen gerichtet ist. Das macht es möglich, die konkreten Momente durchzugehen, in denen Sie weiterarbeiten, obwohl Sie aufhören wollten.
Typische Ansatzpunkte im Coaching:
Wir beschreiben Hypnose als Verfahren, nicht als Wunder. Sie arbeitet mit Ihrer Mitwirkung, und sie wirkt dort am ehesten, wo Sie eine Veränderung tatsächlich wollen und das Erarbeitete im Alltag erproben.
Hypnose nimmt Ihnen keine Entscheidung ab. Wenn Ihre Arbeitsmenge aus Unterbesetzung, finanziellem Druck oder einer Führungsrolle ohne Vertretung entsteht, verändert ein Coaching Ihr Erleben, nicht Ihre Rahmenbedingungen. Hypnose stellt außerdem keine Diagnose und behandelt keine Erkrankung. Bei Verdacht auf eine psychische oder körperliche Erkrankung ist die Abklärung durch Ärztin, Arzt oder Psychotherapie der erste Schritt, und ein Coaching kann danach begleitend stattfinden. Wie viele Sitzungen Sie brauchen, lässt sich im Vorfeld nicht seriös versprechen; das klären wir im Erstgespräch anhand Ihrer Situation.
Ein Hypnose-Coaching beginnt mit einem Gespräch, in dem Sie Ihr Arbeitsverhalten schildern und wir gemeinsam ein konkretes Ziel formulieren. Dieses Ziel ist nie „weniger arbeiten" im Allgemeinen, sondern etwas Prüfbares: eine eingehaltene Mittagspause, ein Feierabend ohne Nachlesen von Mails, ein Wochenende ohne Laptop. Darauf folgen die Hypnosesitzungen und eine Auswertung dessen, was im Alltag tatsächlich anders lief.
Das Hypnoseinstitut bietet Hypnose-Coaching und Hypnosetherapie in Hamburg sowie online an. Der Hamburger Standort liegt An der Alster 6, 20099 Hamburg, und ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Vor Ort tätig ist Hypnose-Coach Chaker Cheniti. Für eine Anfrage erreichen Sie das Team telefonisch unter +49 40 228972620 oder per E-Mail an hamburg@hypnoseinstitut.de. Wenn Sie zu den üblichen Zeiten arbeiten und gerade deshalb schwer Termine finden, ist das Online-Angebot eine Option; inhaltlich arbeiten wir dort an denselben Punkten.
In der psychologischen Fachliteratur wird Arbeitssucht als nicht stoffgebundene Sucht eingeordnet, also als Sucht ohne Substanz. Die Ursachen gelten als noch nicht vollständig geklärt.
Lange Arbeitszeiten allein beschreiben keine Arbeitssucht, und Freude an der Arbeit schließt ein zwanghaftes Muster nicht aus. Prüfen Sie stattdessen, ob Sie aufhören können, wenn Sie wollen, ob Pausen stattfinden und ob die Gedanken an die Arbeit nach Feierabend abklingen.
Nein. Hypnose ist bei uns ein unterstützendes Verfahren, um Auslöser, innere Antreiber und automatisierte Reaktionen zu bearbeiten. Sie ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei behandlungsbedürftigen Beschwerden gehört die medizinische Abklärung an den Anfang.
Sie schildern Ihre Arbeitssituation, wir benennen die Momente, in denen Sie nicht aufhören, und legen ein überprüfbares Ziel fest. Erst danach beginnt die Arbeit in Hypnose.
Wenn anhaltende Schlafprobleme, körperliche Beschwerden, depressive Symptome oder andere erhebliche Belastungen auftreten, sollten Sie diese fachlich abklären lassen. Das gilt auch, wenn Sie sich nicht mehr in der Lage sehen, Ihr Arbeitsverhalten eigenständig zu begrenzen.

Sehr angenehme und professionelle Erfahrung. Man fühlt sich gut aufgehoben, alles wird verständlich erklärt und die Atmosphäre ist entspannt und vertrauensvoll. Klare Empfehlung!
Nach einer umfassenden Erstberatung entschied ich mich für eine Hypnosesitzung und weitere Termine sind bislang auch schon gesetzt. Soweit bin ich sehr zufrieden, weil auch insbesondere mit mir als Mensch sehr respektvoll umgegangen worden ist.
Super Hyptnose wie angenehmes Koma ungefähr wirkend
Hat mir sehr geholfen das ich aufhöre mit dem Rauchen, Top 👍
Eine unterschätzte art der Therapie die wirklich sehr wirkungsvoll ist
Hypnoseinstitut Hamburg
Hypnose ist kein Ersatz für Eigenverantwortung. Sie ist ein Werkzeug, um innere Prozesse zugänglich zu machen, die sonst verborgen bleiben.
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