Meine innere Quelle

Die „innere Quelle“, das hört sich gut an. Bevor ich meine innere Quelle finden kann, muss ich mir klarmachen, was hinter diesem Begriff denn eigentlich steht. Dahinter verbirgt sich das tiefe Wissen meines Seins, das mir dabei hilft, gute Entscheidungen zu treffen. Die innere Quelle ist die Weisheit, die tief in mir schlummert und die mir unerschöpfliche Kraft und Regenerationsmöglichkeiten bietet. Die innere Quelle ist auch ganz eng mit meiner inneren Stimme verbunden. So wie damals in der Kindheit, als mich nichts daran erschüttern konnte zu wissen, was mir guttut.

Wenn wir den Zugang zur inneren Quelle verlieren

Viele Menschen verlieren im Erwachsenenalter zunehmend den „guten Draht“ zur Inneren Quelle. Wir hören nicht mehr auf die Stimme tief in uns, sondern auf das, was andere sagen. Wir versuchen, anderen Menschen zu gefallen und tun alles, um in unserem Umfeld zu punkten. Wir verlernen, eng bei uns zu sein.

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Unsere Zentren

 

Wenn wir nach unserem Mittelpunkt suchen, dann entdecken wir vermutlich drei Zentren. Da gibt es unser analytisches Gehirn. Es arbeitet mit dem Wissen, das wir uns im Verlauf unseres Lebens angeeignet haben. Hier ist unsere Moral abgespeichert, die sich teils aus jenem speist, was wir wirklich empfinden, teils aus dem, was man uns beigebracht hat. Auch gut gemeinter Rat, den wir von anderen Menschen bekommen, passt nicht immer zu unseren Entscheidungen. So wie wir nicht in den Schuhen anderer Menschen laufen können. Dann gibt es aber auch das „Bauchgefühl“. Hier macht sich die Unruhe breit. Mein Bauch mahnt zur Vorsicht, mein Bauchgefühl zeigt mir die Angst. Und natürlich haben wir alle auch ein Herz. Hier spricht meine innere Stimme, die Quelle der Intuition. Während das Gehirn und der Bauch eine recht deutliche und laute Sprache sprechen, müssen wir sehr still sein, um unser Herz flüstern zu hören.

Zeit für die innere Quelle

Jeden Tag erzählen uns sehr viele Autoritäten, was gut für uns ist. Teils über die Medien, aber auch über die sozialen Netzwerke und im persönlichen Dialog. Wollen wir es allen Mitmenschen recht machen, dann schlägt unser Kompass mal nach Norden aus, mal nach Süden und sie ist eigentlich immer in Bewegung. Kein Wunder, dass wir dann immer auf der Stelle treten. Unsere innere Quelle braucht aber auch ihre Zeit. Das sollte eine Zeit der Ruhe sein, in der wir alle Medien und am besten auch das Handy abschalten. Schon fünf bis zehn Minuten Ruhe am Tag können eine große Wirkung haben. Konzentrieren Sie sich einfach auf die eigene Atmung. Atmen Sie tiefer als sonst und zählen Sie von 10 herab bis Null. Finden Sie einen eigenen Rhythmus und fühlen Sie, wie sich der Körper entspannt. Sie können auch nach einer „geführten Meditation“ im Internet suchen, die Sie bei den Atemübungen anleitet. Sie können diese selbst auch per Mikrofon einsprechen. Verwandeln Sie auf diese Weise Stress und Unruhe in Gelassenheit und Ruhe.

Visualisieren Sie Ihre Zukunft

 

Als Autofahrer neigen Sie dazu, immer in die Richtung zu fahren, in die Sie blicken. In der Meditation ist das nicht anders. Wir laufen auf das Ziel zu, das wir vor Augen haben. Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich Ihr Leben vor, wie es sein könnte, wenn Sie alle Ihre Ziele erreichen. Vermutlich werden Sie bald ganz andere Bilder visualisieren als nur den abstrakten Lottogewinn. Sie werden Ihrer inneren Quelle näherkommen.

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