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Aufschieberitis: wenn eine Aufgabe liegen bleibt, obwohl Sie sie erledigen wollen

Erfahren Sie, was Aufschieberitis von Faulheit unterscheidet, welche Auslöser dahinterstehen und wann Hypnose-Coaching in Hamburg infrage kommt.

Aufschieberitis ist der Alltagsbegriff für das Aufschieben einer anstehenden, terminierten Aufgabe, obwohl die Absicht sie zu erledigen vorhanden ist. Der Fachbegriff dafür lautet Prokrastination; in Ratgebertexten werden beide Begriffe synonym verwendet. Gemeint ist in beiden Fällen dasselbe Verhalten: Die Steuererklärung liegt seit Wochen auf dem Schreibtisch. Die Bewerbung ist geschrieben, aber nicht abgeschickt. Die Prüfungsvorbereitung beginnt in der Nacht vor dem Termin.

Diese Seite ordnet die beiden Begriffe einander zu, grenzt sie von Faulheit ab und benennt, was das Aufschieben einer einzelnen Aufgabe in Gang setzt. Und sie beschreibt, was Hypnose-Coaching im Hypnoseinstitut Hamburg leisten kann, wenn Zeitmanagement, Routinen und To-do-Listen bereits versucht wurden und nicht weitergeführt haben.

Aufschieberitis und Prokrastination: derselbe Vorgang, zwei Wörter

Prokrastination ist die fachsprachliche Bezeichnung, Aufschieberitis die umgangssprachliche. Die Endung „-itis" klingt nach Krankheit, ist aber nicht als Diagnose gemeint, sondern als Augenzwinkern über ein verbreitetes Verhalten. Verbreitet ist es tatsächlich: Rund 20 % aller Menschen schieben regelmäßig Dinge auf, zu denen sie keine Lust haben, etwa Steuererklärungen oder Hausaufgaben.

Entscheidend für diese Seite ist, worauf sich der Begriff bezieht. Es geht um das Verhalten gegenüber einer konkreten, anstehenden Aufgabe, nicht um eine Eigenschaft der Person. Wer die Steuererklärung drei Monate vor sich herschiebt, erledigt im selben Zeitraum oft anspruchsvolle Arbeit, führt einen Haushalt und hält Termine ein. Das Aufschieben ist aufgabenbezogen, nicht charakterbezogen.

Keine Faulheit: woran man den Unterschied erkennt

Aufschieberitis, Prokrastination und Faulheit sind nicht dasselbe. Die Unterscheidung ist eigenes Thema einer Folge von alpha-wissen kompakt (ARD alpha, Sendung vom 31.10.2023). Der Unterschied lässt sich an vier Punkten festmachen:

Beim Aufschieben einer AufgabeBei Faulheit
Die Absicht, die Aufgabe zu erledigen, besteht durchgehendEs besteht kein Wunsch, tätig zu werden
Die Zeit wird mit anderen Tätigkeiten gefüllt, oft mit nützlichenDie Zeit wird mit Ruhe gefüllt
Das Aufschieben belastet: schlechtes Gewissen, Unruhe, GrübelnDas Nichtstun belastet nicht
Es betrifft bestimmte Aufgaben, andere werden zuverlässig erledigtEs betrifft die Tätigkeit allgemein

Der dritte Punkt ist der aussagekräftigste. Faulheit ist angenehm. Aufschieben ist es nicht. Wer eine Frist vor sich herschiebt, denkt häufiger an die Aufgabe als jemand, der sie bearbeitet, nur ohne sie anzufangen. Diese Belastung ist der Grund, warum Betroffene nach Lösungen suchen, und sie ist auch der Grund, warum der Vorwurf „sei nicht so faul" ins Leere geht: Er beschreibt den Vorgang falsch.

Was das Aufschieben einer Aufgabe auslöst

Wenn die Absicht vorhanden ist und das Aufschieben belastet, stellt sich die Frage, was dann den Anfang blockiert. Als mögliche Ursachen für Prokrastination werden genannt: Angst vor der Aufgabe, Angst vor Versagen und Angst vor Kritik sowie Leistungsdruck.

Diese vier Punkte haben eine gemeinsame Struktur. Nicht die Aufgabe selbst wird vermieden, sondern das, was ihre Bearbeitung mit sich bringen könnte:

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  • Angst vor der Aufgabe. Die Aufgabe erscheint unübersichtlich oder zu groß. Unklar ist nicht nur, wie lange sie dauert, sondern womit man überhaupt anfängt.
  • Angst vor Versagen. Solange nicht begonnen wurde, steht das Ergebnis nicht fest. Nicht anzufangen hält die Möglichkeit offen, dass es gut geworden wäre.
  • Angst vor Kritik. Die Bewerbung wird gelesen, die Steuererklärung geprüft, die Prüfungsleistung bewertet. Die Aufgabe hat einen Adressaten, der urteilt.
  • Leistungsdruck. Die Erwartung an das eigene Ergebnis ist so hoch angesetzt, dass ein erster, unfertiger Entwurf sich wie ein Scheitern anfühlt.

Wer das so beschrieben liest, erkennt meist, welcher der vier Punkte bei der eigenen liegengebliebenen Aufgabe zutrifft. Das erklärt zugleich, warum die üblichen Methoden an bestimmten Aufgaben scheitern und an anderen funktionieren.

Was Selbsthilfe leistet und wo sie aufhört

Die verbreiteten Methoden sind sinnvoll und für viele Aufgaben ausreichend. Zu ihnen gehören das Unterteilen großer Aufgaben in kleinere Schritte, das Einteilen genauer Zeiten für die Bearbeitung und der Verzicht darauf, erst kurz vor der Deadline anzufangen. Ein geregelter Tagesablauf wirkt zusätzlich, weil er die Zeitnischen verkleinert, in denen man dem Aufschieben nachgeben kann.

Diese Methoden setzen am Ablauf an: Sie machen den Einstieg kleiner und den Zeitpunkt verbindlicher. Gegen die Angst vor der Aufgabe hilft das oft unmittelbar, weil ein in zehn Schritte zerlegtes Vorhaben seine Unübersichtlichkeit verliert.

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An den anderen drei Auslösern kommen sie weniger weit. Ein Zeitplan macht eine Aufgabe nicht weniger bewertbar. Eine Checkliste senkt den eigenen Anspruch nicht. Wer eine Aufgabe aufschiebt, weil deren Ergebnis beurteilt wird, hat sie meist längst in Teilschritte zerlegt und Termine dafür eingetragen, und kommt an derselben Stelle wieder nicht voran. Die Methode ist dann nicht falsch angewendet; sie greift an einer anderen Stelle als der, an der es hängt.

Genau das ist die Erfahrung, mit der Menschen zu uns kommen: Zeitmanagement, Routinen und To-do-Listen sind nicht unbekannt, sondern ausprobiert.

Hypnose-Coaching als nächster Schritt

Hypnose-Coaching setzt nicht am Zeitplan an, sondern an der Reaktion auf die Aufgabe. Im Coaching wird zunächst geklärt, um welche Aufgabe es konkret geht und was im Moment des Aufschiebens passiert: an welcher Stelle des Vorgangs der Widerstand einsetzt und welcher der Auslöser dahintersteht. Diese Arbeit am Einzelfall ist der Grund, warum eine allgemeine Methode hier an Grenzen kommt und ein Gespräch nicht.

Hypnose ist dabei ein ergänzendes Verfahren. Sie ergänzt eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung und ersetzt sie nicht. Ein Erfolgsversprechen geben wir nicht, und wie viele Sitzungen sinnvoll sind, lässt sich erst nach dem ersten Gespräch einschätzen.

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Coach vor Ort in Hamburg ist Chaker Cheniti, Hypnose-Coach und Bestsellerautor. Zu seinen Schwerpunkten gehören laut seinem Profil ADHS und Konzentration, Prüfungsangst, Leistungsfähigkeit und emotionale Blockaden, also Themen, die an liegengebliebene, terminierte Aufgaben angrenzen.

Hypnoseinstitut Hamburg: Standort und Kontakt

Das Hypnoseinstitut bietet Hypnose-Coaching und Hypnosetherapie an acht Standorten und online an. Hamburg ist die Zentrale.

AdresseAn der Alster 6, 20099 Hamburg
Telefon+49 40 228972620
E-Mailhamburg@hypnoseinstitut.de
ÖffnungszeitenMontag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr
Freitag bis Sonntag geschlossen

Wenn Sie eine konkrete Aufgabe vor Augen haben, die seit Wochen liegt, bringen Sie sie ins erste Gespräch mit: welche Aufgabe, seit wann, und was bisher dagegen versucht wurde. Damit lässt sich einschätzen, ob Hypnose-Coaching für Ihren Fall das passende Vorgehen ist. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail an den Standort Hamburg.

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  • Ich kann Chak von Herzen weiterempfehlen! ❤️ Schon in unserem ersten Gespräch hatte ich sofort ein sehr gutes und vertrauensvolles Gefühl. Da es mir grundsätzlich nicht leichtfällt, mich Menschen gegenüber vollständig zu öffnen, hat mich umso mehr beeindruckt, wie schnell ich mich bei Chak wohl und verstanden gefühlt habe. Ich konnte mich ihm gegenüber von Anfang an öffnen und ihm vollkommen vertrauen. Chak ist ein unglaublich einfühlsamer, wertschätzender und menschlicher Coach. Bei ihm fühlt man sich einfach gut aufgehoben. Seine ruhige und vertrauensvolle Art vermittelt einem das Gefühl, als würde man sich schon viele Jahre kennen. Die Hypnosesitzungen waren für mich jedes Mal sehr wertvoll und haben bei mir spürbar etwas bewegt. Besonders schön fand ich, dass Chak nicht einfach nur Hypnose „macht“, sondern einen auch dabei unterstützt, sich selbst und seine eigenen Gedanken und Verhaltensmuster besser zu verstehen. Die kleinen Übungen und Aufgaben zwischen den Sitzungen waren dabei eine wertvolle Ergänzung – denn wenn man sich selbst darauf einlässt und mitarbeitet, kann die Hypnose meiner Erfahrung nach noch viel mehr bewirken. Ich habe in dieser Zeit sehr viel über mich selbst gelernt und wichtige neue Perspektiven gewonnen. Dafür bin ich Chak wirklich dankbar. Für mich ist Chak ein ganz besonderer Coach, bei dem Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit wunderbar zusammenkommen. Ich werde mich auch in Zukunft sehr gerne wieder an ihn wenden und kann ihn jedem, der sich auf eine solche Erfahrung einlassen möchte, uneingeschränkt empfehlen. ❤️ Vielen Dank für die schöne und wertvolle Zeit, Chak!Mehr lesen

    Delilah Sweet24. August 2026

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    Andreas Beskid23. August 2026

  • Nach langem Hin und Her habe ich mich für eine Hypnose in dem Institut entschieden. Das war die richtige Entscheidung. Im Erstgespräch mit Herrn Cheniti wurde ein kompletter Plan besprochen, wie die einzelnen Sitzungen ablaufen. Alle wichtigen Ereignisse wurden in insgesamt 5 Sitzungen erläutert, bis hin zurück in die Kindheit. Durch bekommene Hausaufgaben hatte ich die Möglichkeit die jeweilige Sitzung zu reflektieren und an mir zu arbeiten. Dies hilft mir im täglichen Leben. Ich kann jederzeit in meinen Aufzeichnungen nachschlagen. Es hilft mir täglich im normalen Alltag. Ich würde bei Bedarf Herrn Cherniti jederzeit wieder kontaktieren.Mehr lesen

    Anette Bock13. August 2026

  • Wenn du merkst, dass deine Seele keinen Arzt braucht, sondern jemanden der Seele u Körper wieder zusammen führt, dann ist man hier richtig. Hypnose ist Vertrauenssache u man muss immer seinen Menschen finden, dem man sich anvertrauen kann. Das habe ich hier gefunden. Ich bin sehr dankbar für die Sitzungen mit Chak. Mein Heilungsweg hat hier seinen Anfang gefunden u wurde sehr professionell begleitet. Ich fand es sehr gut, das man vorweg einmal telefoniert hat, um zu besprechen worum es geht. Da merkt auch sehr schnell, ob man einen Draht hat. Danke für alles.Mehr lesen

    Bianca B.28. Juli 2026

  • Top Adresse in Hannover. Tolle Verbindung aus Coaching und Hypnose. Seriös, kompetent und wissenschaftlich fundiert. Sehr empfehlenswert, wenn man Themen nachhaltig bearbeiten möchte.

    Andrea Rubio Sanchez21. Juli 2026

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    Mustafa Demertzis24. April 2026

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