Sitzung. Im Mittelpunkt stehen Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und das vorher vereinbarte Ziel. Sie bleiben ansprechbar und sollen nachvollziehen können, was geschieht. Eine professionelle Sitzung setzt Ihre freiwillige Zustimmung voraus. Sie dürfen jederzeit fragen, widersprechen und eine Übung oder die Sitzung beenden.
Nachbereitung. Danach braucht es Raum, die Erfahrung einzuordnen. Ob sich eine Sitzung besonders intensiv angefühlt hat, ist kein Qualitätsmaßstab. Wichtiger ist, ob der Prozess verständlich und stabil bleibt und zu den übergeordneten Behandlungszielen passt.
Wie viele Gespräche oder Sitzungen sinnvoll sind, lässt sich nicht pauschal sagen. Das hängt vom Anliegen, vom Verlauf und von der fachlichen Einschätzung ab. Eine feste Sitzungszahl bis zur Heilung oder ein garantierter Erfolg wären unseriös.