Die relevante Überzeugung eingrenzen. Gemeinsam wird herausgearbeitet, welcher Glaubenssatz mit der Situation zusammenhängt. Dabei ist es wichtig, nicht bei der erstbesten Formulierung zu bleiben: Hinter „Ich bin nervös" kann die Annahme „Unsicherheit darf niemand bemerken" stehen.
Den Veränderungsrahmen festlegen. Die bestehende Überzeugung wird nicht einfach entfernt. Geprüft wird, wofür sie stand und welche Alternative heute angemessener wäre. Daraus ergibt sich die Zielrichtung für die Hypnose.
Hypnose auf das Anliegen beziehen. Die Arbeit wird mit der ausgewählten Überzeugung und den dazugehörigen Situationen verknüpft, nicht mit allgemeinen Versprechen.
Veränderung im Alltag beobachten. Danach zählt, wie Sie sich in konkreten Situationen erleben: ob Sie eine automatische Bewertung früher bemerken, eine Pause einlegen oder eine bisher vermiedene Handlung ausprobieren. Diese Beobachtung dient nicht dazu, jedes Zögern als Misserfolg zu verbuchen, sondern zu erkennen, was stimmiger geworden ist und wo weitere Klärung sinnvoll ist.
Wie viele Termine sinnvoll sind, hängt vom Anliegen ab und wird im Gespräch geklärt, nicht vorab versprochen.