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Hypnose beim Alkoholentzug: Unterstützung bei Trinkverlangen und Anspannung

Wie Hypnose den Alkoholentzug ergänzend begleitet: Umgang mit Trinkverlangen, Rückfallprophylaxe und Selbsthypnose. Vorgespräch in Hamburg oder online.

Ein Alkoholentzug hat zwei Seiten, die oft vermischt werden. Die körperliche Seite gehört in ärztliche Hände: Entzugserscheinungen müssen medizinisch eingeschätzt und, wenn nötig, behandelt werden. Daran ändert Hypnose nichts. Die zweite Seite ist die psychische: das Trinkverlangen, die innere Unruhe, die Gedanken, die immer wieder zum Alkohol zurückkehren. Diese Seite bleibt bestehen, wenn der Körper den Entzug längst hinter sich hat. Genau dort kann Hypnose als ergänzendes Verfahren ansetzen.

Hypnose tritt bei uns neben eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, nicht an deren Stelle. Wer den Entzug vorbereitet, mitten darin steckt oder die ersten Wochen danach durchhält, kann ein Vorgespräch in Hamburg oder online vereinbaren.

Wer im Entzug welche Aufgabe übernimmt

Bevor es um Hypnose geht, muss der medizinische Rahmen stehen. Klären Sie mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer geeigneten Einrichtung, ob Ihr Entzug ambulant oder stationär begleitet werden sollte. Ein Alkoholentzug im Alleingang ist keine Option, und Hypnose ist kein Weg, körperliche Entzugserscheinungen zu umgehen oder zu unterdrücken. Bei starken oder unerwarteten Beschwerden wenden Sie sich sofort an medizinisches Fachpersonal, im Notfall an den Notruf 112.

AufgabeZuständig
Einschätzung und Überwachung des körperlichen EntzugsÄrztliche Begleitung
Medikation, Kontrollen, Behandlung von BegleiterkrankungenÄrztliche Begleitung
Diagnose und psychotherapeutische BehandlungÄrztin, Arzt, Psychotherapie
Umgang mit Trinkverlangen, Anspannung und AnspannungsspitzenHypnose als Ergänzung
Mentale Vorbereitung auf Risikosituationen, Selbsthypnose für den AlltagHypnose als Ergänzung

Steht dieser Rahmen, lässt sich die hypnosegestützte Arbeit darauf ausrichten, was im Entzug psychisch am meisten Kraft kostet.

Wenn das Trinkverlangen kommt

Trinkverlangen fühlt sich selten wie eine Entscheidung an. Es fühlt sich wie ein Befehl an: jetzt, sofort, unverhandelbar. Oft hängt es an Auslösern, die über Jahre eingeübt wurden, am Feierabend, an einem bestimmten Weg nach Hause, an Streit, an Müdigkeit. Zwischen Auslöser und Griff zum Glas liegt im Alltag kaum Raum.

Hypnose arbeitet mit fokussierter Aufmerksamkeit und inneren Vorstellungen. In diesem Zustand lassen sich Situationen durchgehen, die im echten Leben zu schnell ablaufen, um darin zu üben. Konkret kann es darum gehen,

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  • den Beginn eines Impulses früher zu bemerken, nicht erst auf seinem Höhepunkt,
  • körperliche Anspannung von dem Gedanken “ich muss jetzt trinken” zu unterscheiden,
  • einen Impuls bewusst stehen zu lassen, statt ihn sofort zu beantworten,
  • eine vorher festgelegte Alternative abrufbar zu haben, bevor sie gebraucht wird,
  • Unterstützung zu holen, solange die Situation noch handhabbar ist.

Trinkverlangen bleibt selten über längere Zeit gleich stark. Diese Erfahrung lässt sich in der Hypnose vorwegnehmen und einüben, damit sie im Moment des Verlangens verfügbar ist. Eine Garantie ist das nicht, und auf Knopfdruck verschwindet ein Verlangen nicht. Hypnose ist ein Verfahren, kein Wunder.

Innere Anspannung in der Entzugsphase

Viele erleben die Entzugsphase als Zustand ständiger Alarmbereitschaft. Die Gedanken kreisen um die nächsten Stunden, um den Alkohol, um die Frage, ob das diesmal gelingt. Diese Dauerspannung ist selbst ein Rückfallrisiko, weil Alkohol früher genau dafür zuständig war.

In der Hypnose kann ein ruhiger, konzentrierter Rahmen entstehen, in dem Entspannung und Bewältigungsschritte geübt werden. Es geht nicht darum, Unangenehmes wegzudrücken. Es geht um eine handhabbare Reihenfolge: wahrnehmen, innehalten, die vereinbarte Strategie anwenden, bei Bedarf Hilfe holen. Während des körperlichen Entzugs gilt dabei immer: ärztliche Anweisungen haben Vorrang, und eine ergänzende Begleitung wird mit dem behandelnden Team abgestimmt.

Die ersten Wochen danach: Rückfallprophylaxe

Mit dem Ende der körperlichen Entzugserscheinungen ist die kritische Zeit nicht vorbei, sie verändert nur ihr Gesicht. Der Körper ist ruhiger, der Alltag kommt zurück, und mit ihm die alten Situationen: das erste Wochenende, die erste Einladung, der erste schlechte Tag. Dazu kommt oft ein Gefühl, mit dem niemand rechnet, nämlich Leere an den Stellen, die der Alkohol vorher gefüllt hat.

Rückfallprophylaxe in der Hypnose heißt, solche Situationen vorher durchzuspielen, statt sie zum ersten Mal unvorbereitet zu erleben. Dazu gehören ein klarer Ausstieg aus einer riskanten Situation, ein Satz für die Frage “willst du wirklich nichts trinken”, der frühe Kontakt zu einer unterstützenden Person und eine kurze Übung zur Stabilisierung. Das Ziel ist nicht, jedes Risiko auszuschließen. Das Ziel ist, Warnsignale früher zu erkennen und den nächsten hilfreichen Schritt leichter verfügbar zu haben. Kommt es zu einem Rückfall, ist das ein Anlass, die behandelnde Stelle zeitnah einzubeziehen, und kein Grund, die Begleitung abzubrechen.

Selbsthypnose für die Zeit zwischen den Sitzungen

Trinkverlangen hält sich nicht an Termine. Deshalb ist Selbsthypnose ein wichtiger Teil der Arbeit: eine kurze Übung, die Sie selbst anwenden können, wenn es darauf ankommt. Nutzen Sie sie nur an einem sicheren Ort und nie bei einer Tätigkeit, die Ihre Aufmerksamkeit braucht, etwa im Straßenverkehr.

  1. Setzen Sie sich stabil hin und richten Sie den Blick auf einen festen Punkt.
  2. Atmen Sie ruhig aus und lenken Sie die Aufmerksamkeit auf den Kontakt zum Boden.
  3. Benennen Sie innerlich, was gerade da ist, zum Beispiel “Verlangen, stark”, ohne zu reagieren.
  4. Rufen Sie den in der Sitzung vereinbarten Satz oder die vereinbarte nächste Handlung ab.
  5. Öffnen Sie die Augen und setzen Sie diese eine Handlung sofort um.

Die Übung ersetzt keine medizinische Hilfe. Sie soll die Minuten überbrücken, in denen sonst der Automatismus entscheidet.

Vorgespräch in Hamburg oder online

Im Vorgespräch klären wir, wo Sie gerade stehen, welche ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung bereits läuft und ob Hypnose diese Begleitung in Ihrer Situation sinnvoll ergänzen kann. Das Hypnoseinstitut arbeitet an acht Standorten und online; Hamburg ist die Zentrale, An der Alster 6, 20099 Hamburg. Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr unter +49 40 228972620 oder per E-Mail an hamburg@hypnoseinstitut.de.

Melden Sie sich, wenn Sie einen Alkoholentzug vorbereiten, sich in einer begleiteten Entzugsphase befinden oder die ersten Wochen danach nicht allein durchhalten wollen.

Das sagen unsere Klienten

Google 557 Bewertungen

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  • Ich kann Chak von Herzen weiterempfehlen! ❤️ Schon in unserem ersten Gespräch hatte ich sofort ein sehr gutes und vertrauensvolles Gefühl. Da es mir grundsätzlich nicht leichtfällt, mich Menschen gegenüber vollständig zu öffnen, hat mich umso mehr beeindruckt, wie schnell ich mich bei Chak wohl und verstanden gefühlt habe. Ich konnte mich ihm gegenüber von Anfang an öffnen und ihm vollkommen vertrauen. Chak ist ein unglaublich einfühlsamer, wertschätzender und menschlicher Coach. Bei ihm fühlt man sich einfach gut aufgehoben. Seine ruhige und vertrauensvolle Art vermittelt einem das Gefühl, als würde man sich schon viele Jahre kennen. Die Hypnosesitzungen waren für mich jedes Mal sehr wertvoll und haben bei mir spürbar etwas bewegt. Besonders schön fand ich, dass Chak nicht einfach nur Hypnose „macht“, sondern einen auch dabei unterstützt, sich selbst und seine eigenen Gedanken und Verhaltensmuster besser zu verstehen. Die kleinen Übungen und Aufgaben zwischen den Sitzungen waren dabei eine wertvolle Ergänzung – denn wenn man sich selbst darauf einlässt und mitarbeitet, kann die Hypnose meiner Erfahrung nach noch viel mehr bewirken. Ich habe in dieser Zeit sehr viel über mich selbst gelernt und wichtige neue Perspektiven gewonnen. Dafür bin ich Chak wirklich dankbar. Für mich ist Chak ein ganz besonderer Coach, bei dem Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit wunderbar zusammenkommen. Ich werde mich auch in Zukunft sehr gerne wieder an ihn wenden und kann ihn jedem, der sich auf eine solche Erfahrung einlassen möchte, uneingeschränkt empfehlen. ❤️ Vielen Dank für die schöne und wertvolle Zeit, Chak!Mehr lesen

    Delilah Sweet24. August 2026

  • Super sympathisch und emphatisch. Geht individuell auf Probleme und Wünsche ein. Hat mir mit seinem Wissen und Erfahrung sehr gut weitergeholfen! Kann ich nur weiterempfehlen!

    Andreas Beskid23. August 2026

  • Nach langem Hin und Her habe ich mich für eine Hypnose in dem Institut entschieden. Das war die richtige Entscheidung. Im Erstgespräch mit Herrn Cheniti wurde ein kompletter Plan besprochen, wie die einzelnen Sitzungen ablaufen. Alle wichtigen Ereignisse wurden in insgesamt 5 Sitzungen erläutert, bis hin zurück in die Kindheit. Durch bekommene Hausaufgaben hatte ich die Möglichkeit die jeweilige Sitzung zu reflektieren und an mir zu arbeiten. Dies hilft mir im täglichen Leben. Ich kann jederzeit in meinen Aufzeichnungen nachschlagen. Es hilft mir täglich im normalen Alltag. Ich würde bei Bedarf Herrn Cherniti jederzeit wieder kontaktieren.Mehr lesen

    Anette Bock13. August 2026

  • Wenn du merkst, dass deine Seele keinen Arzt braucht, sondern jemanden der Seele u Körper wieder zusammen führt, dann ist man hier richtig. Hypnose ist Vertrauenssache u man muss immer seinen Menschen finden, dem man sich anvertrauen kann. Das habe ich hier gefunden. Ich bin sehr dankbar für die Sitzungen mit Chak. Mein Heilungsweg hat hier seinen Anfang gefunden u wurde sehr professionell begleitet. Ich fand es sehr gut, das man vorweg einmal telefoniert hat, um zu besprechen worum es geht. Da merkt auch sehr schnell, ob man einen Draht hat. Danke für alles.Mehr lesen

    Bianca B.28. Juli 2026

  • Top Adresse in Hannover. Tolle Verbindung aus Coaching und Hypnose. Seriös, kompetent und wissenschaftlich fundiert. Sehr empfehlenswert, wenn man Themen nachhaltig bearbeiten möchte.

    Andrea Rubio Sanchez21. Juli 2026

  • Ich habe Herrn Chaker Cheniti über einen Freund kennengelernt und ihn zufällig bei einem Essen persönlich getroffen. In einem Gespräch habe ich ihm von meinen Rückenschmerzen erzählt, unter denen ich schon länger litt. Er hat mir dabei einen neuen Blickwinkel aufgezeigt, der für mich sehr hilfreich war. Schon kurz darauf habe ich eine deutliche Verbesserung gespürt. Vielen Dank für die angenehme Begegnung und die wertvollen Impulse – absolute Empfehlung!Mehr lesen

    Mustafa Demertzis24. April 2026

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