Körperbildstörung
Das eigene Körperbild entsteht nicht allein durch den Blick in den Spiegel. Es besteht aus Empfindungen, inneren Vorstellungen, Bewertungen und der Aufmerksamkeit für bestimmte Körperbereiche. Bei einer Körperbildstörung treten einzelne wertende Wahrnehmungen so stark hervor, dass sie das Gesamtbild bestimmen.
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In der Hypnose kann daran gearbeitet werden, den Körper wieder in mehreren Aspekten wahrzunehmen statt in einer einzigen Bewertung. Es geht nicht um eine erzwungene positive Sicht und nicht um das Ignorieren von Befunden. Ein realistischerer, weniger wertender Zugang ist bereits ein eigenständiger Schritt. Der Selbstwert spielt dabei als Teilaspekt eine Rolle, nicht als eigenes Programm.
