Schmerzmanagement durch Hypnose

Hypnose als Mittel gegen Schmerzen sollte nicht den Weg zum Hausarzt ersetzen. Vor allem ungeklärte Schmerzen sollten erst einmal definiert werden. Aber wenn es darum geht, Schmerzen aushalten zu müssen, so etwa nach einer körperlichen Verletzung, dann kann die Hypnose ein gutes Werkzeug sein, mit dem Schmerz leichter umzugehen. Und wenn die Hypnose dabei hilft, Schmerzmittel zu reduzieren oder gänzlich auf diese zu verzichten, umso besser.

Wie funktioniert die Hypnose?

 

Zunächst einmal: Hypnose hat nur wenig mit dem Hokuspokus zu tun, den wir manchmal in der Show eines Freizeitparks, im Varieté oder auch im Kino gesehen haben. Sie können Selbsthypnose jederzeit üben, ohne dafür die eigenen Wände verlassen zu müssen. Sie versetzen sich dabei in einen entspannten Zustand, der immer guttut. Ihr Herzschlag beruhigt sich, der Körper entspannt sich. Der Verstand ist aber hellwach und zugänglich.

 

Das ist der Zustand, in dem sich das Tor zum Unbewussten öffnet. In diesem Zustand sind Sie empfänglich und aufnahmebereit für Suggestionen, die Ihnen dabei helfen, die Schmerzen zu lindern. Diese Suggestionen können Sie selbst in Gedanken aussprechen oder Sie erstellen eine entsprechende Audioaufnahme. Entsprechende Programm gibt es natürlich auch als Download im Internet. Suggestionen sind nichts anderes als gesprochene Worte, mit dem das gewünschte Ziel artikuliert wird. In unserem Fall ist es das Ziel, die Schmerzen zu überwinden.

Techniken für das Schmerzmanagement

 

Hypnose ist kein Hexenwert. Hypnose steht für pragmatische Techniken, die Sie selbst auch üben können. Hier einige Beispiele:

 

Rufen Sie Erinnerungen ab

 

Versuchern Sie, eine angenehme Situation zu visualisieren. Versuchen Sie, diese positive Assoziation vor dem inneren Auge abzuspielen, so wie ein Traum oder ein Film. Beziehen Sie auch andere Sinne mit in diese Visualisierung ein. Welche Geräusche sind in der angenehmen Situation zu hören? Weht Ihnen der Wind durch die Haare? Spüren Sie die Wärme der Sonne? Vielleicht erinnern Sie sich auch an einen bestimmten Geruch oder an einen spezifischen Geschmack? Je mehr Ihrer Sinne in diese Wahrnehmung involviert sind, desto besser gelingt Ihnen die Auszeit von den Schmerzen. Das innere Erleben wird wichtiger als der empfundene Schmerz.

 

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Verändern Sie Ihre Wahrnehmung der Schmerzen

 

Diesmal geht es nicht um die Ablenkung vom Schmerz. Gehen Sie den umgekehrten Weg und lassen Sie die Wahrnehmungen zu, die in Verbindung mit dem Schmerz stehen. Schließen Sie die Augen, und beschreiben Sie in Ihren Gedanken, was Sie fühlen. Weisen Sie dem Schmerz eine Farbe zu, geben Sie ihm eine Form. Versuchen Sie die Gestalt des Schmerzes zu verändern, um ihm zu helfen, sich aufzulösen. Geben Sie diese Aufgabe direkt an Ihr Unbewusstes weiter, dem Heiler in Ihrem Inneren.

 

 

Ändern Sie die Perspektive Ihrer Wahrnehmung

 

Schließen Sie die Augen und betrachten Sie sich selbst von außen. Wie ein guter Freund, der Ihnen zur Seite steht. Wie in einer außerkörperlichen Wahrnehmung. Betrachten Sie sich von der Seite. Ja, diese Person da neben Ihnen leidet unter Schmerzen, aber Sie haben nun die Möglichkeit, Ihre Schmerzen aus der neuen Perspektive zu betrachten. Diese Technik funktioniert am besten im Kontext einer effektiven Tranceeinleitung.

 

Fördern Sie die Selbstheilung

 

Stellen Sie sich vor, wie heilende Energie zur schmerzenden Körperpartie fließt. Nehmen Sie dankbar an, was das Unbewusste Ihnen bietet. Schauen Sie sich die Farbe der heilenden Energie an und unterstützen Sie die Kräfte der Selbstheilung mit entsprechenden Suggestionen. Stellen Sie sich vor, wie Sie wieder gesund sind.

 

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